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Kalenderblatt
17. Februar

Transformation der Erde

Kalenderblatt vom 17. Februar
“Transformation der Erde”
“Transformation of the earth”
“Transformación de la tierra”

Acryl, Acrylpaste, Pigment, Quarzsand auf Acrylpapier ca. 21 x 15 cm

„Transformation der Erde“ ist die Offenbarung eines Zustandes. Was hier im Zentrum schwebt, wirkt wie eine glühende Essenz des Werdens, ein kosmischer Kern, der sich aus der Dichte des Alten herauslöst und in eine neue Schwingung übergeht. Die kugelförmige Gestalt ist nicht statisch; sie pulsiert. Ihre Oberfläche lebt von Brüchen, Verdichtungen und Aufbrüchen, als würde Materie selbst beginnen, sich ihrer eigenen inneren Wahrheit zu erinnern. Gold dominiert als Farbe des Bewusstseins, der Vollendung und der göttlichen Gegenwart, doch dieses Gold ist nicht glatt oder dekorativ, es ist durchdrungen von Spuren des Feuers, der Reibung und der Wandlung.

In dieser Sphäre liegt eine Botschaft: Transformation ist kein sanfter Übergang, sondern ein alchemistischer Prozess. Die eingearbeiteten Pigmente und mineralischen Strukturen verleihen der Oberfläche eine archaische Würde, als wäre hier nicht nur ein Planet, sondern die Geschichte selbst verdichtet. Es ist, als würde sich das Alte noch einmal zeigen, in seinen Narben, seinen Fragmenten, seinen Erinnerungen, um im selben Moment in eine höhere Ordnung überzugehen. Das Licht bricht nicht von außen ein, es entsteht aus dem Inneren, und genau darin liegt die tiefste Wahrheit dieses Werkes: Erneuerung ist ein innerer Akt.

Der dunkle, tiefblaue Bereich am unteren Bildrand wirkt wie ein Urmeer, ein Feld des Unbewussten, aus dem Funken aufsteigen. Diese Funken sind keine zufälligen Partikel, sie sind die ersten Signale eines neuen Bewusstseins, das aus der Tiefe geboren wird. Das Blau steht für das Unendliche, für den Raum vor der Form, für das Potenzial. Und darüber schwebt die verwandelte Erde, nicht mehr gebunden, sondern erhoben. Sie ist nicht mehr nur Materie, sie ist Erinnerung, Möglichkeit und Vision zugleich.

Dieses Werk spricht von einem Moment, den man nicht messen kann, sondern nur fühlen: dem Augenblick, in dem die alte Welt ihre feste Gestalt verliert und die neue noch nicht vollständig greifbar ist. Es ist ein Zwischenzustand, ein heiliger Übergang. Der Betrachter wird Zeuge eines kosmischen Atemzugs, Einatmen des Vergangenen, Ausatmen des Zukünftigen.

„Transformation der Erde“ ist letztlich ein Spiegel. Es zeigt nicht nur die Wandlung eines Planeten, sondern die Wandlung des Bewusstseins selbst. Es erinnert uns daran, dass jede echte Transformation mit einem inneren Glühen beginnt, unsichtbar, unausweichlich und von einer Schönheit, die erst im Prozess ihrer Entfaltung vollständig sichtbar wird.

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Kalenderblatt
25. Oktober

Die Erde im Bann des unendlichen göttlichen Raumes

Kalenderblatt vom 25. Oktober
“Die Erde im Bann des unendlichen göttlichen Raumes”
“The earth under the spell of the endless divine space”
“El mundo magnetizado del espacio divino infinito”

Acryl, Acrylpaste, Glitter, Ölpastell auf Aquarellbütten ca. 21 x 15 cm

Ein Bild, das erlebt werden will. Auf den ersten Blick scheint es, als würde ein uraltes Symbol aus Licht und Feuer durch die Oberfläche dringen. Doch je länger man schaut, desto mehr öffnet sich ein Raum, ein Raum, der in uns selbst liegt.

In der vibrierenden Tiefe aus Gold, Purpur und Erdtönen pulsiert ein unsichtbarer Herzschlag. Der Kreis, schwer, dicht, geerdet, steht für das Menschsein, das Ringen mit der Materie, das Eingebundensein in die Welt. Doch aus ihm erhebt sich die leuchtende Acht, die Schleife der Unendlichkeit, Sinnbild des göttlichen Atems, der alles umhüllt, durchdringt und verwandelt. Es ist, als würde das Göttliche selbst den Planeten umarmen,  in unendlicher Geduld, in unendlicher Liebe.

Dieses Werk ist ein energetisches Portal, das Betrachterinnen und Betrachter an ihr eigenes inneres Leuchten erinnert. Wer davor steht, spürt vielleicht, wie etwas in Schwingung gerät, eine feine Sehnsucht nach Heimkehr, nach Verbindung, nach dem Punkt, an dem Himmel und Erde sich berühren.

Jeder Farbauftrag erzählt von Transformation. Die raue Struktur, das Spiel aus Licht und Schatten, das leise Glitzern,  sie erinnern daran, dass Schönheit oft dort entsteht, wo wir uns trauen, uns zu öffnen.

Dieses Bild lädt dazu ein, still zu werden. Es schenkt Räume für Meditation, für innere Sammlung, für das Gefühl, dass alles – wirklich alles – verbunden ist.

Wer dieses Werk in sein Zuhause holt, holt sich mehr als ein Kunstwerk: Er lädt die Präsenz des Unendlichen ein. Ein stilles Versprechen an die Seele, sich wieder zu erinnern, wer sie ist,  grenzenlos, leuchtend, getragen vom Strom des Lebens selbst.

Möge es in deinem Raum zum Ort der Rückkehr werden,  dorthin, wo die Erde den Himmel berührt und du spürst: Alles ist Eins.

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