Kalenderblatt
16. März

Die Sehnsucht nach Sonne lässt mich nicht los

Das Kalenderblatt zum 16. März
“Die Sehnsucht nach Sonne lässt mich nicht los”
“My longing for the sun won’t let me go.”
“La nostalgia del sol no me deja ir.”

Acryl und Acrylpaste auf Aquarellbütten ca 21 x 15 cm

Dieses Bild trägt den Titel „Die Sehnsucht nach Sonne lässt mich nicht los“  und genau diese innere Bewegung durchzieht das gesamte Werk wie ein pulsierender Herzschlag.

Schon beim ersten Blick zieht der leuchtende Sonnenkreis im oberen Bildraum den Betrachter in seinen Bann. Er wirkt nicht nur wie ein Himmelskörper, sondern wie ein inneres Zentrum, ein Ursprung von Wärme, Hoffnung und Leben. Die Sonne ist hier keine ferne Erscheinung am Himmel, sie ist ein Ruf, ein magnetischer Pol, der alles im Bild ausrichtet. Ihre kraftvolle Präsenz scheint sich aus der Struktur der Farbe selbst zu gebären. Die reliefartige Oberfläche aus Acryl und Acrylpaste lässt sie fast körperlich erscheinen, als könne man die gespeicherte Wärme der Farbe mit den Fingern ertasten.

Rund um dieses Zentrum entfaltet sich ein dramatisches Feld aus flammenden Rot- und Orangetönen, die wie aufbrechende Energie wirken. Es ist, als würde die Landschaft selbst in Bewegung geraten, als ob das Licht die Materie durchdringt und verwandelt. Die Farben erinnern an aufsteigende Hitze, an Glut, an die schöpferische Kraft des Feuers. Hier zeigt sich die Sonne nicht nur als Lichtquelle, sondern als Symbol einer inneren Sehnsucht, die alles durchdringen will.

Der untere Bildbereich bildet dazu einen kraftvollen Gegenpol. In tiefen Violett- und Dunkeltönen entfaltet sich eine erdige, geheimnisvolle Welt. Diese Zone wirkt schwerer, dichter, beinahe wie ein Terrain aus Erinnerung, Schatten und Erfahrung. Doch selbst hier bricht das Licht hindurch: gelbe und weiße Spuren durchziehen die dunkle Fläche wie aufblitzende Erkenntnisse. Sie zeigen, dass selbst im Dunkel ein Versprechen von Licht verborgen liegt.

Gerade dieser Kontrast macht die emotionale Tiefe des Bildes aus. Es erzählt von der Spannung zwischen Dunkelheit und Licht, zwischen Erdenschwere und himmlischer Anziehung. Die Sehnsucht nach Sonne ist hier nicht nur meteorologisch gemeint, sie steht für das menschliche Bedürfnis nach Wärme, Klarheit, Sinn und Lebenskraft.

Der runde Sonnenkörper wirkt dabei fast wie ein inneres Auge oder ein kosmischer Same, aus dem alles hervorgeht. Er ruft nach oben, nach Öffnung, nach Wachstum. Gleichzeitig bleibt er eingebettet in eine Landschaft aus Struktur und Widerstand, so wie jede Sehnsucht im Leben auf die Realität trifft.

In dieser kleinen Bildfläche entfaltet sich damit eine überraschend große Geschichte: die Geschichte einer inneren Bewegung zum Licht. Es ist das stille, aber unaufhaltsame Streben der Seele nach Helligkeit, nach Wärme, nach dem Ort, an dem das Leben wieder zu leuchten beginnt.

So wird dieses Werk zu mehr als einem abstrakten Bild. Es wird zu einem poetischen Bekenntnis:
Die Sehnsucht nach Licht ist eine der stärksten Kräfte des Menschen und sie hört niemals auf, uns zu rufen.

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Kalenderblatt
16. März

Der nahende Frühling verwirrt meine Sinne

Das Kalenderblatt zum 16. März
“Der nahende Frühling verwirrt meine Sinne”
“The oncoming spring bemuses my wits”
“La primavera acercándo apabulla mis sentidos”

Tusche und Aquarell auf Aquarellbütten ca 21 x 15 cm

Das Bild wirkt wie eine spontane Offenbarung innerer Wahrnehmung, ein visueller Gedankenstrom zwischen Traum, Erinnerung und Erwachen. In der scheinbar spielerischen Kombination aus Tuschelinien und zarten Aquarellflächen entfaltet sich eine Szenerie, die weniger eine Landschaft beschreibt als vielmehr einen inneren Zustand des Übergangs.

Der Blick wird zunächst von der großen, offenen Augenform auf der linken Seite angezogen. Dieses Auge scheint nicht nur zu sehen, sondern zu empfinden, zu deuten, zu träumen. Es steht sinnbildlich für das Bewusstsein, das sich in einem Moment besonderer Sensibilität befindet, jener Zeit des Jahres, in der die Natur erwacht und der Mensch plötzlich wieder intensiver wahrnimmt. Das Auge wird so zum Tor der Wahrnehmung, durch das die Welt in all ihrer Veränderung einströmt.

Über der Szene leuchtet eine strahlende Sonne, fast kindlich gezeichnet, und doch von kraftvoller Symbolik. Sie ist mehr als ein Himmelskörper, sie ist Impulsgeber, Weckruf und Versprechen zugleich. Ihre Energie scheint das Bild zu durchdringen und alles in Bewegung zu setzen. Der Himmel ist nicht statisch: Wolken, Vögel und schwebende Formen vermitteln das Gefühl von Aufbruch und innerer Unruhe, als ob die Luft selbst voller neuer Möglichkeiten wäre.

Die Landschaft darunter wirkt fragmentarisch und poetisch zugleich. Häuser, Antennen, kleine Figuren und Boote tauchen auf wie Erinnerungsstücke oder Gedankensplitter. Nichts scheint streng geordnet; vielmehr entsteht eine assoziative Bildwelt, die dem Zustand eines Geistes ähnelt, der sich zwischen Winterruhe und Frühlingsenergie neu sortiert. Genau darin liegt der Zauber dieses Werkes: Es zeigt nicht die objektive Realität, sondern die subjektive Erfahrung eines Menschen, dessen Sinne durch den Frühling neu gestimmt werden.

Besonders eindrucksvoll ist die Figur rechts im Bild: eine Wesenheit mit strahlenförmigem Kopf, die auf einem Hügel steht. Sie wirkt wie ein Sonnenwesen, ein Bote des Wandels, der das Land überblickt. Diese Gestalt kann als Personifikation des Frühlings verstanden werden, als Kraft, die das Leben aus dem Schlaf ruft und zugleich die Ordnung der inneren Welt durcheinanderbringt.

Das Wasser im Vordergrund bringt eine weitere Dimension hinein. Seine blaue Bewegung wirkt kühl und ruhig, während die Linien der Umgebung voller Nervosität und Energie sind. Hier entsteht ein spannungsreiches Gleichgewicht zwischen Ruhe und Aufbruch, Klarheit und Verwirrung, genau jener Zustand, den der Titel beschreibt.

Der handschriftliche Satz im Zentrum des Bildes wirkt wie ein gedanklicher Ausruf mitten im kreativen Prozess. Er verbindet Wort und Bild zu einer Einheit und lässt erkennen, dass dieses Werk weniger geplant als vielmehr erlebt und unmittelbar festgehalten wurde. Man spürt darin die Authentizität eines Moments, in dem Wahrnehmung, Emotion und Intuition gleichzeitig wirken.

So wird dieses kleine Format zu einem poetischen Mikrokosmos des Erwachens. Es erzählt von der Zeit, in der das Licht zurückkehrt, die Luft sich verändert und die Seele plötzlich unruhig wird. Der Frühling erscheint hier nicht nur als Jahreszeit, sondern als inneres Ereignis, als ein Zustand, der die Sinne erweitert, die Gedanken durcheinanderwirbelt und neue Bilder im Geist entstehen lässt.

Am Ende bleibt ein Werk, das sich nicht vollständig erklären lassen will. Gerade darin liegt seine Stärke. Es lädt den Betrachter ein, die eigene Wahrnehmung zu hinterfragen, die eigene Frühlingsverwirrung zu entdecken und vielleicht für einen Moment selbst wieder so zu sehen wie dieses gezeichnete Auge: offen, neugierig und voller Staunen über das wiederkehrende Wunder des Lebens. ??

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