Kalenderblatt
30. März

Ein Hauch von Ewigkeit

Das Kalenderblatt zum 30. März
“Ein Hauch von Ewigkeit”
“A touch of eternity”
“Una brizna de la eternidad”

Pastellkreide und Acrylpaste auf Aquarellbütten ca 15 x 21 cm

Dieses Bild trägt den Titel „Ein Hauch von Ewigkeit“  und genau das ist es, was sich beim Betrachten unausweichlich entfaltet: ein stiller, fast ungreifbarer Moment zwischen Zeit und Zeitlosigkeit. Die horizontale Dreiteilung der Farbflächen wirkt zunächst klar und geerdet, fast wie eine Ordnung, die Halt verspricht, doch genau diese Struktur wird durchbrochen von einer sanften, diagonalen Spur, die sich wie ein flüchtiger Atemzug durch die Ebenen bewegt.

Das intensive Violett im oberen Bereich öffnet einen Raum von Tiefe, Spiritualität und kosmischer Weite, während das leuchtende Rot darunter pulsiert wie das Herz des Lebens selbst, kraftvoll, sinnlich, präsent. Der dunklere untere Bereich verankert das Ganze, gibt Gewicht, Schwere, vielleicht sogar eine Ahnung von Endlichkeit. Und genau hier beginnt die Spannung: Zwischen Oben und Unten, zwischen Geist und Materie, zwischen Ewigkeit und Vergänglichkeit.

Doch das eigentliche Zentrum des Bildes ist dieser zarte, fast transparente Streifen, der sich diagonal durch die Komposition zieht. Er wirkt wie ein flüchtiges Licht, ein Schleier, eine Berührung aus einer anderen Dimension. Nicht greifbar, nicht festzuhalten und gerade deshalb so bedeutungsvoll. Er ist das Unsichtbare im Sichtbaren, das Ewige im Moment, das Leise im Lauten.

Dieses Werk spricht nicht laut, es flüstert. Es fordert nicht, es lädt ein. Ein Innehalten. Ein Spüren. Ein Erinnern daran, dass Ewigkeit nicht irgendwo fern existiert, sondern sich in genau solchen Augenblicken zeigt: zart, subtil und doch tief berührend.

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Kalenderblatt
29. März

Etwas will mich gefangen nehmen

Kalenderblatt vom 29. März
“Etwas will mich gefangen nehmen”
“There’s something, that want to catch me”
“Algo quiere cautivar a me”

Quarzsand, Acryl, Acrylpaste auf Aquarellbütten ca. 15 x 21 cm

Dieses Bild wirkt wie ein innerer Schauplatz, an dem sich zwei Kräfte unaufhaltsam begegnen: das leuchtende Zentrum und die dunkle Umklammerung. Die intensive, fast glühende gelbe Form steht dabei nicht einfach nur für Licht, sie ist ein pulsierender Kern, ein Bewusstsein, ein unbestechliches Selbst, das sich seiner eigenen Strahlkraft kaum entziehen kann.

Doch dieses Licht ist nicht frei. Es ist umgeben von einer dichten, unruhigen Struktur aus Rot, Braun und Schwarz, ein Geflecht, das sich wie eine lebendige Barriere über die gesamte Bildfläche zieht. Diese Schichten wirken nicht zufällig, sondern gezielt: Sie greifen, sie halten fest, sie versuchen zu kontrollieren. Es ist, als ob etwas Unsichtbares versucht, das Leuchten einzudämmen, es einzuschließen, es vielleicht sogar zu ersticken.

Und genau hier entfaltet sich die eigentliche Spannung des Werkes: Der Konflikt zwischen innerer Wahrheit und äußerer Begrenzung. Das Zentrum strahlt unbeirrt, doch je stärker es leuchtet, desto mehr scheint sich das Umfeld dagegen aufzubäumen. Die Strukturen werden dichter, aggressiver, beinahe verzweifelt in ihrem Versuch, dieses Licht zu bändigen.

Der Titel „Etwas will mich gefangen nehmen“ bekommt dadurch eine tief existenzielle Dimension. Es geht nicht nur um Bedrohung, es geht um die subtile, oft unbewusste Kraft von Mustern, Ängsten und äußeren Einflüssen, die versuchen, das Eigene, das Wahre, das Leuchtende zu kontrollieren.

Doch das Entscheidende ist: Das Licht gibt nicht nach. Es bleibt präsent, kraftvoll, nahezu unbeirrbar. Gerade durch den Widerstand gewinnt es an Intensität. Es ist kein Opfer, es ist ein Zentrum in Prüfung.

Dieses Werk spricht damit eine universelle Erfahrung an: Wie viel von unserem inneren Leuchten lassen wir zu  und wo beginnen wir, uns selbst begrenzen zu lassen? Es fordert nicht nur zur Betrachtung auf, sondern zur Positionierung. Denn letztlich stellt es eine stille, aber eindringliche Frage:

Wird das Licht eingefangen  oder sprengt es seine Grenzen?

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