Kalenderblatt
10. August

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Das Kalenderblatt zum 10. August
„Rodakino Beach“
Aquarell und Acrylpaste auf Aquarellbütten ca 15 x 21 cm

„Rodakino Beach“ ist weniger eine Landschaft als ein inneres Seelenpanorama. Der einsame Baum im Vordergrund erscheint als Archetyp des Selbst: tief in der Erde verwurzelt und zugleich dem Licht in der Ferne zugewandt.

Die Wege, die sich vor ihm verzweigen, erinnern an die vielen Entscheidungen eines Lebens. Manche verlaufen klar und offen, andere verlieren sich im Nebel des Ungewissen. Das leuchtende Gelb am Horizont wird zum Symbol von Hoffnung, Erkenntnis und innerer Berufung, während die dunklen Wolken am oberen Bildrand die unvermeidlichen Schatten des Daseins verkörpern: Ängste, Krisen und Übergänge, die zum Weg gehören.

Das Zusammenspiel von fließendem Aquarell und strukturgebender Acrylpaste verstärkt diesen Gedanken. Das Wasserhafte steht für Wandel, Vergänglichkeit und Bewegung, die pastosen Schichten für Beständigkeit und Erinnerung. Zwischen beiden Polen entfaltet sich ein Bild des Menschseins.

So erzählt „Rodakino Beach“ nicht von einem bestimmten Ort, sondern von einer inneren Landschaft. Es spricht von Standhaftigkeit, Sehnsucht und Vertrauen. Von der Gewissheit, dass sich vieles im Leben verändert, während im Innersten etwas bleibt, das den Weg kennt und unbeirrt dem Licht entgegenwächst.

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Kalenderblatt
10. August

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Das Kalenderblatt zum 10. August
“Die Götter tranken Nektar”

“The Gods drank nectar”
“Los Dioses bebían néctar”
Aquarell und Acrylpaste auf Aquarellbütten ca 21 x 15 cm

Das Bild wirkt wie eine poetische Mischung aus surrealer Landschaft und kosmischem Geschehen.
Die untere Bildhälfte ist ruhig – ein kleiner grüner Baum, ein Hügel, ein schmaler Horizont – während darüber ein farbintensives, fast tanzendes Himmelsgeschehen stattfindet.

Die gelb-leuchtende Form in der Mitte erinnert an eine Sonne oder Mondsichel, aus der farbige Energiewellen strömen. Die Aquarell- und Acrylpaste-Struktur lässt die Formen fast plastisch hervortreten, so dass das Ganze wie ein lebendiger, fließender Traumhimmel wirkt.

Das Zusammenspiel von Rot-, Orange-, Lila- und Gelbtönen gibt dem Werk eine warme, lebensfrohe Ausstrahlung – passend zum Titel, als ob die „Götter“ ihre Freude und Energie in den Himmel gegossen hätten.

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