Schlagwort-Archiv: Winter

Kalenderblatt
25. Dezember

Kalenderblatt zum 25. Dezember

Das Kalenderblatt zum 25. Dezember
“Winterspaziergang”
“Winter Walk”
“Paseo invernal”

Aquarell auf Aquarellbütten ca 21 x 15 cm

Es ist kein lauter Winter, kein dramatisches Naturereignis, sondern ein innerer Gang durch Kälte, Licht und Erinnerung. Schon beim ersten Blick öffnet sich eine weite Landschaft, die nicht beschrieben werden will, sondern gefühlt. Der Horizont bleibt offen, fast schwebend, als würde er den Betrachter einladen, selbst einen Schritt in dieses Bild hineinzusetzen.

Die Farbgebung ist von feiner Zurückhaltung und großer Meisterschaft. Kühles Blau, gebrochenes Grau und zarte Grüntöne legen sich wie Atemzüge über das Papier. Dazwischen entfaltet sich ein warmes, goldenes Licht, das nicht wärmt wie eine Sonne, sondern leuchtet wie Hoffnung. Es ist dieses Licht, das den Winter nicht als Stillstand zeigt, sondern als Übergang, als Moment des Innehaltens, bevor etwas Neues beginnt.

Die fließenden Linien und lasierenden Farbverläufe lassen Bewegung erahnen, Spuren im Schnee, Wind über gefrorenem Boden, Schritte, die bereits gegangen sind. Nichts ist scharf umrissen, nichts endgültig. Genau darin liegt die poetische Kraft dieses Werkes: Der Winter wird nicht festgehalten, sondern durchwandert. Der Spaziergang ist weniger ein äußerer Weg als eine innere Erfahrung, ruhig, kontemplativ, ehrlich.

Das Büttenpapier verstärkt diesen Eindruck von Authentizität und Vergänglichkeit. Jede Unebenheit, jede Saugstelle des Papiers wird Teil der Erzählung. Das Bild atmet Handwerk, Zeit und Aufmerksamkeit. Es widersetzt sich der Perfektion und gewinnt gerade dadurch an Tiefe. Hier darf das Unvollkommene sprechen und tut es mit großer Würde.

„Winterspaziergang“ ist kein Bild für den schnellen Blick. Es ist ein Werk für Menschen, die Zwischentöne lieben, die Stille aushalten können und die wissen, dass gerade im Winter die leisesten Wahrheiten sichtbar werden. Dieses Aquarell schenkt keinen Trost durch Wärme, sondern durch Klarheit. Es sagt: Auch in der Kälte gibt es Licht. Auch im Rückzug liegt Bewegung. Und manchmal ist der wichtigste Weg der, den wir still und aufmerksam gehen.

Ein Bild, das nicht dekoriert, sondern begleitet. Ein Werk, das Räume öffnet,  innen wie außen.

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Kalenderblatt
1. Dezember

Winter im Wald der Zwerge

Kalenderblatt vom 1. Dezember
“Winter im Wald der Zwerge”

“Winter in the forest of the dwarfs”
“Invierno en la selva de los enanonitos”

Acryl, Acrylpaste, Pigment auf Aquarellbütten ca. 15 x 21 cm

Inmitten eines vibrierenden Meers aus kobaltblauen Strukturen öffnet sich in „Winter im Wald der Zwerge“ ein magischer Blick in eine verborgene Welt, die sich dem Betrachter nur für einen flüchtigen Moment zeigt. Das dominierende Blau wirkt wie ein lebendiger, atmender Winterwald, in dem jede pastose Spur, jede Schicht der Acrylpaste an gefrorene Rinden, verschneite Tannenzweige und das stille Rascheln eines Waldes erinnert, der zur Ruhe gekommen ist und doch geheimnisvoll weiterlebt.

Aus diesem tiefen Blau treten drei leuchtende Akzente hervor: ein glutrot-oranger Funken, ein reines Weiß und ein goldener Schimmer. Sie wirken wie Wesen, die sich im Verborgenen bewegen,  vielleicht Zwerge, vielleicht archetypische Kräfte, die im Winter besonders wachsam sind. Das Rot gleicht einem Herzschlag im Schnee, einer inneren Wärme, die inmitten der Kälte lodert. Das Weiß erscheint wie eine Schneekreatur, rein, wachsam, fast spirituell. Und das Gold schließlich deutet auf etwas Kostbares, Verborgenes hin, ein Schatz des Waldes, der nur jenen sichtbar wird, die bereit sind, mit dem Herzen zu sehen.

Das Zusammenspiel aus pastosen Strukturen und leuchtenden Farbinseln erschafft eine Atmosphäre, in der man das Gefühl hat, man würde gerade in eine geheimnisvolle Zwergenlandschaft hineinspähen: ein Moment, in dem Fantasie und Wirklichkeit sich berühren. Das Bild erinnert daran, dass selbst im tiefsten Winter eine unsichtbare Lebendigkeit pulsiert, kleine Wesen, Kräfte, Energien, die den Wald behüten und seine Geheimnisse tragen.

So wird das Werk zu einer Einladung, die eigene Wahrnehmung zu öffnen und sich daran zu erinnern, dass unter jeder Oberfläche, sei sie noch so frostig,  eine Welt voller Zauber, Wärme und stiller Geschichten wartet. In seiner poetischen Abstraktion schenkt das Bild dem Betrachter eine Erfahrung des Staunens: den Winter mit den Augen der Zwerge zu sehen.

 

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