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Kalenderblatt
22. Dezember

Die See meines Lebens hat sich beruhigt und spiegelt sich im JETZT

Kalenderblatt vom 22. Dezember rot
“Die See meines Lebens hat sich beruhigt und spiegelt sich im JETZT”
“The sea of my life had calmed down and mirrors himself in the Present”
“El lago de mía vida ha calmadose y esta reflejandose por la presente”

 Acryl, Acrylpaste auf Aquarellpapier ca. 15 x 21 cm

Dieses Bild ist ein Zustand. Es erzählt von einer inneren See, die nicht mehr tobt, nicht mehr beweisen muss, nicht mehr nach Horizonten greift, sondern im Jetzt angekommen ist. Die Farbschichten wirken wie Erinnerungen, die sich übereinandergelegt haben, Erfahrungen, Verletzungen, Erkenntnisse  und die nun nicht mehr kämpfen, sondern einander tragen. Das tiefe Blau bildet den Raum der Weite, der Tiefe, des Gewordenseins. Es ist kein dramatisches Blau, sondern ein wissendes Blau, eines, das Stürme kennt und sie hinter sich gelassen hat.

Das leuchtende Grün und das warme Gelb erscheinen wie Inseln der Klarheit, wie Lichtfelder im Bewusstsein. Sie breiten sich nicht aggressiv aus, sie fließen. Nichts drängt, nichts will schneller sein als der Moment. Genau darin liegt die Kraft dieses Werkes: Es strahlt Ruhe aus, ohne stillzustehen. Die Bewegung ist da, aber sie ist weich, rhythmisch, getragen, wie der Atem eines Menschen, der aufgehört hat, sich selbst zu überholen.

Die horizontale Struktur verleiht dem Bild eine stille Würde. Sie erinnert an einen Horizont, der nicht mehr Ziel ist, sondern Gegenwart. Vergangenheit und Zukunft verlieren ihre Schärfe, sie verschmelzen zu einer einzigen Ebene des Seins. Die spiegelnden Farbflächen wirken wie Wasser, das nicht mehr verzerrt, sondern wahrhaftig reflektiert. Wer hier schaut, schaut nicht hinaus,  sondern hinein.

Dieses Bild spricht zu Menschen, die viel gelebt haben. Zu Menschen, die ihre inneren Stürme kennen und dennoch den Mut hatten, nicht zu verhärten. Es ist eine visuelle Aussage von innerer Souveränität, von Versöhnung mit dem eigenen Weg. Kein Triumph, kein lauter Abschluss,  sondern ein Ankommen. Die See des Lebens hat sich beruhigt, nicht weil alles perfekt ist, sondern weil Akzeptanz tiefer wirkt als Kontrolle.

Wer dieses Werk betrachtet, spürt: Hier ruht eine Erfahrung, die nicht erklärt werden will, sondern gefühlt werden darf. Es ist ein Bild für das Jetzt. Und für all jene, die bereit sind, ihm zu vertrauen.

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Kalenderblatt
14. September

Ruhe vor dem Sturm auf der akademischen See

Kalenderblatt vom 14. September
“Ruhe vor dem Sturm auf der akademischen See”
“Silence before the storm on the academic sea”
“Silencio antes de la tempestad al mar académico”

Acryl, Acrylpaste, Pigment auf Aquarellbütten ca. 15 x 21 cm

Dieses Bild öffnet ein Tor zu einer inneren Reise.

Was wir sehen, ist scheinbar schlicht: ein Segelboot, weiß und klar gezeichnet, auf einem tiefblauen Meer, unter einem Himmel, der von warmem Gold über glutrotes Orange in ein dramatisches Purpur verläuft. Doch hinter der Einfachheit verbirgt sich eine wuchtige Symbolik.

Emotionen: Sofort spürt man eine Spannung zwischen Frieden und Erwartung. Das Bild schenkt einen Moment der Stille, doch gleichzeitig lauert darin die Vorahnung, dass etwas Großes, Unerwartetes bevorsteht. Es ist wie das letzte tiefe Atemholen, bevor die Winde drehen.

Atmosphäre: Sie ist ruhig und doch dramatisch, ein Schwebezustand, der gleichermaßen beruhigt wie beunruhigt. Die kräftigen Farben sind lebendig, fast expressiv, und tragen ein leises Vibrieren in sich,  als ob die Luft knistert.

Geschichte & Assoziationen: Man denkt an den Studenten oder den Suchenden, der auf dem Meer seines Wissens treibt. Das Boot – vielleicht die eigene Klarheit, die eigene Haltung – wirkt klein im Vergleich zur überwältigenden Weite der akademischen See. Der Himmel: Wissen, Ideen, Debatten, die über einem toben können. Aber jetzt, in diesem Bild,  ist ein Augenblick der Sammlung. Die Reise beginnt, die Stürme kommen, doch das Boot steht bereit.

Symbolik: Das Bild spricht von Mut und Orientierung. Das weiße Segel steht für Reinheit, für den Willen, sich nicht in den Strudeln der Welt zu verlieren. Es symbolisiert auch die Suche nach Wahrheit, den aufrechten Geist, der im Angesicht von Turbulenzen seinen Kurs hält.

Passt die Stimmung zur Intention? Ja, die „Ruhe vor dem Sturm“ wird eingefangen in der stillen Geometrie des Segels und den dramatischen Farbschichten darüber. Es ist kein Bild des Chaos, sondern ein Bild der Sammlung, des inneren Gleichgewichts vor der Konfrontation.

Deutungsebenen:

  • Emotional: das Schwanken zwischen Gelassenheit und Anspannung.

  • Spirituell: das Boot als Symbol der Seele, die über die Wogen des Lebens getragen wird.

  • Sozial: die akademische Welt als Meer voller Strömungen, Konkurrenz, Stürme.

  • Politisch: das kleine Individuum, das Haltung zeigt inmitten größerer Mächte.

Fragen an den Betrachter:

  • Wo ist mein eigenes Boot gerade unterwegs?

  • Stehe ich in der Ruhe – oder im Sturm?

  • Habe ich den Mut, klaren Kurs zu halten, auch wenn die Farben des Himmels sich verdunkeln?

  • Bin ich Beobachter oder Teil dieser Reise?

Dieses Bild ist mehr als Acryl und Pigment auf Papier,  es ist eine Einladung, die eigene innere Haltung zu spüren. Es verkauft nicht einfach ein Motiv, sondern ein Gefühl: Klarheit, Mut und die Kraft, still zu sein, bevor das Leben seinen nächsten großen Windstoß schickt.

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