Schlagwort-Archiv: Morgen

Kalenderblatt
6. August

Der Morgen nach dem Abend

Das Kalenderblatt zum 6. August
“Der Morgen nach dem Abend”

“The morning after the evening”
“La mañana despues de la tarde”
Acryl und Acrylpaste auf Aquarellbütten ca 15 x 21 cm

In intensiven, erdnahen Farbschichten entfaltet sich ein stiller Moment zwischen Abschied und Neubeginn. Ein Kreis – wie eine aufgehende oder untergehende Sonne – durchdringt die horizontalen Farbbänder von Rot, Ocker, Gelb und Dunkelgrün. Er scheint sich sowohl einzubetten als auch aufzuleuchten, als würde er aus der Tiefe des Bildraumes emporsteigen.

Der Titel „Der Morgen nach dem Abend“ verweist auf einen Übergangszustand: das Schweigen nach dem Lauten, die Stille nach der Bewegung, das Licht nach der Dunkelheit. Es ist ein Bild über Zeit, gefühlt, verdichtet, durchlebt. Die strukturierte Oberfläche, geschaffen mit Acrylpaste, trägt die Spuren der Schichtung und verweist auf ein Inneres, das nicht glatt, sondern geprägt ist.

Dieses Werk lädt zur Kontemplation ein: Was beginnt, wenn etwas zu Ende gegangen ist? Welche Farben trägt ein neuer Tag in sich, wenn er aus der Tiefe der Nacht geboren wird?

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Kalenderblatt
31. Juli

Der Klang des Sommers im Grünen am Morgen

Kalenderblatt vom 31. Juli
“Der Klang des Sommers im Grünen am Morgen”
“The Sound of Summer in the nature  in the morning”
“El sonido del verano por la naturaleza de mañana”

Aquarell auf Bambuspapier ca. 21 x 15 cm

Wie ein leiser Moment zwischen Traum und Erwachen entfaltet sich dieses Werk in einer schwebenden Harmonie aus Farbe, Bewegung und Symbolik. Die Komposition scheint einem inneren Klang zu folgen – einer Melodie des Morgens, die noch nicht ausgesprochen, aber bereits tief empfunden ist.

Der geschwungene, fast musikalisch anmutende Hauptakzent im Bild erinnert an eine Note oder ein Tor in ein anderes Empfinden. In ihm pulsiert die Wärme eines erwachenden Tages. Die grün-blauen Wellenformen auf der linken Seite kontrastieren mit der leuchtenden Mitte – als ob Natur und Empfindung in Dialog treten.

Im Zentrum eine organisch-florale Form, wie ein lebendiger Kern, umspielt von Licht und Schatten. Rechts davon verlieren sich rote, fast blütenhafte Formen im Dunst – Spuren von Erinnerung, Aufbruch oder innerer Bewegung.

Das Aquarell öffnet einen Raum des Innehaltens. Es lädt dazu ein, nicht nur zu sehen, sondern zu lauschen – auf das Unausgesprochene, auf das, was im Herzen mitschwingt.

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