Kalenderblatt
16. August

Zeus kitzelt die Erde

Das Kalenderblatt zum 16. August
“Zeus kitzelt die Erde”

“Zeus is tickling the earth”
“Zeus ésta cosquillando la Tierra ”
Acryl und Acrylpaste auf Aquarellbütten ca 15 x 21 cm
       

Ein Bild, das Geheimnisse weckt, die du längst in dir trägst

Stell dir vor, die Erde ist nicht nur ein Planet, sondern ein fühlendes Wesen. Sie schläft, träumt, ringt und eines Tages spürt sie das Berühren der göttlichen Kraft. Kein Zorn, kein Donner, keine Strafe. Sondern ein Kitzeln. Ein sanftes, fast spielerisches Erinnern: „Wach auf, du bist mehr, als du zu sein glaubst.“

In diesem Werk verschmilzt Mythos mit innerer Wahrheit.  Das vibrierende Gelb ist nicht nur Farbe, es ist Licht, das Licht, das in alten gnostischen Texten als göttlicher Funke beschrieben wird. Der rote Keil: die göttliche Intervention, die alles durchdringt, was wir für fest und unveränderlich halten. Und der dunkle Kreis? Der Schatten der Welt, die Begrenzung, die uns glauben macht, wir seien getrennt.

Doch schau genauer: Die Erde pulsiert, sie lebt, sie bäumt sich auf in ungezähmten Farben und Formen. Zeus, hier nicht als Herrscher über Menschen, sondern als Symbol der schöpferischen Quelle, erinnert uns mit einer spielerischen Geste daran, dass Transformation nicht im Schweregefühl beginnt, sondern im Staunen.

Dieses Bild ist ein Schlüssel. Ein Spiegel für alle, die den Ruf nach innerem Erwachen hören. Es spricht direkt zu deinem Herzen, wenn du bereit bist, das Verborgene zu sehen: dass in jedem Augenblick ein göttliches Kitzeln wartet, das dich ins Leben ruft.

Dieses Werk ist ein Tor zu deiner inneren Erkenntnis. Wer es besitzt, trägt die Erinnerung an das Erwachen sichtbar in seinen Raum und unausweichlich in seine Seele.

Teile diesen Beitrag

Kalenderblatt
16. August

Kalenderblatt 16. August

Das Kalenderblatt zum 16. August
„Nammu – Göttin des Urwassers“
„Nammu – Goddess of the Primordial Waters“
„Nammu – Diosa de las Aguas Primordiales“
Aquarell und Acrylpaste auf Aquarellbütten ca 15 x 21 cm

In der sumerischen Mythologie gilt Nammu als die Urmutter allen Seins. Sie verkörpert das grenzenlose, ursprüngliche Wasser, die Quelle, aus der Himmel, Erde und alle Götter hervorgegangen sind. Lange bevor die Welt Form annahm, war da nur ihr endloser Ozean.

Nammu ist nicht nur Schöpferin, sie ist auch Hüterin. Sie steht für den ewigen Kreislauf von Geburt, Wandel und Erneuerung. In ihrem Wasser liegt das Potenzial von allem, was war, ist und noch kommen wird.

Dieses Bild trägt den Namen „Nammu“, weil es das Geheimnis dieser Urkraft spiegelt: die Bewegung des Wassers, die Tiefe des Mysteriums und das goldene Leuchten der Schöpfung. Es erinnert uns daran, dass wir selbst aus diesem Urquell stammen und dass auch in uns eine schöpferische Macht ruht, die nur darauf wartet, ins Leben zu fließen.

Teile diesen Beitrag