Kalenderblatt
2. November

Die Schwingung der Ewigkeit sprengt den Kreis des Zen

Kalenderblatt vom 02. November
„Die Schwingung der Ewigkeit sprengt den Kreis des Zen“
„The vibration of eternity blow up the circle of Zen“
„La vibración de la eternidad dinamita la circular del Zen“

Acryl, Acrylpaste, Pigment, Glitter auf Aquarellbütten ca. 21 x 15 cm

Der Titel entfaltet eine vibrierende Spannung zwischen Bewegung und Stille, zwischen Grenzen und Unendlichkeit. Das Bild pulsiert in kräftigen Gelb-, Rot- und Blautönen, ein energetischer Wirbel aus Farbe, Struktur und Licht. Im Zentrum: ein kreisender Strom aus gelber Energie, der den Blick unwiderstehlich in sich hineinzieht, wie der Sog des Lebens selbst, der uns in die Tiefe unserer eigenen Existenz ruft.

Die Spirale aus Gold und Ocker scheint sich unaufhörlich zu drehen, sie erinnert an die Bewegung der Galaxien oder an die Schwingung eines Klanges, der sich ins Universum ergießt. Doch der Kreis, Symbol des Zen, des Vollkommenen, wird hier aufgebrochen, durchstoßen, transformiert. Das Rot sprengt nach außen, wie ein Akt des Erwachens, während das Blau des Hintergrundes die unendliche Weite des Bewusstseins ahnen lässt.

Eine kleine Legende erzählt: Einst war der Kreis des Zen vollkommen geschlossen, reine Form, vollkommene Ruhe. Doch eines Tages begann er zu atmen. Ein Lichtfunken, geboren aus der Stille, wollte sich erfahren. Er vibrierte, schwang, löste sich aus der Perfektion der Leere und wurde zum Tanz der Ewigkeit.

So ist dieses Werk mehr als ein Bild, es ist ein energetisches Tor, ein sichtbarer Abdruck der kosmischen Bewegung, die uns alle durchströmt. Die Schwingung der Ewigkeit, einmal gespürt, sprengt jeden Rahmen, jedes Dogma, jeden Kreis und führt uns mitten hinein in das grenzenlose Jetzt.

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Kalenderblatt
2. November

Kalenderblatt 2. November

Kalenderblatt vom 2. November
„Wo sind all die Seelen?“

„Where are all the souls?“
„¿
Dónde estan todos los almas?“

Acryl, Acrylpaste auf Aquarellbütten ca. 15 x 21 cm

In diesem Werk entfaltet sich eine stille Dramatik, die tief unter die Haut geht. Die rauhe, fast erdige Textur der Oberfläche scheint aus dem Innersten einer vergessenen Landschaft zu stammen, ein Ort zwischen Dunkel und Licht, zwischen Erinnerung und Vergessen. Aus dem grau-schwarzen Nebel brechen feine, leuchtende Linien hervor, ein Hauch von Rot und Gold, wie Spuren von Leben, die sich weigern, im Nichts zu verschwinden.

Man meint, das Bild atme, als würde es in jedem Augenblick eine verborgene Geschichte flüstern. Vielleicht ist es die Geschichte einer verlorenen Seele, die ihren Weg durch die Schatten sucht. Sie folgt einem schmalen, goldenen Faden, der wie eine letzte Verbindung zum Licht scheint. Doch überall lauern die Schatten – Erinnerungen, Ängste, Fragmente des Selbst. Und doch, gerade in dieser Dunkelheit, geschieht etwas Unerwartetes: eine Bewegung, ein Aufbäumen, ein zartes Erwachen.

„Wo sind all die Seelen?“,  diese Frage bleibt wie ein Echo im Raum stehen. Vielleicht sind sie nicht verschwunden. Vielleicht verbergen sie sich in den Schichten des Lebens, in der Tiefe der Farben, im Atem der Stille. Das Bild ist keine Antwort, sondern ein Tor, eine Einladung, in die eigene Tiefe zu lauschen, dort, wo das Sichtbare endet und das Unsichtbare beginnt.

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