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Kalenderblatt
2. August

Kalenderblatt zum 2. August

Das Kalenderblatt zum 2. August

„Wo die Seele atmet“
„Where the soul breathes“
„Allí donde respira el alma“

Aquarell und Acrylpaste auf Aquarellbütten ca 15 x 21 cm

Es gibt Orte, die auf keiner Landkarte verzeichnet sind.

Sie entstehen nicht außerhalb von uns, sondern dort, wo das Denken still wird und das Innere wieder hörbar ist.

Ein einzelner Baum erhebt sich zwischen Erde und Himmel. Ein blauer Kreis ruht über der Landschaft wie ein stiller Zeuge. Ferne Hügel, schwebende Farben und das sanfte Licht öffnen einen Raum, der weniger betrachtet als empfunden werden möchte.

Hier verwandeln sich Farben in Erinnerung und Formen in Sinnbilder. Das Sichtbare deutet auf etwas hin, das sich nicht festhalten lässt und doch vertrauter ist als alles, was wir besitzen.

Vielleicht ist dieser Ort keine Landschaft.

Vielleicht ist er ein Zustand.

Dort, wo die Seele atmet, verliert die Zeit ihre Schwere. Das Suchen endet nicht, weil alle Fragen beantwortet wären, sondern weil etwas Tieferes erwacht. Ein leises Wissen, das nie verloren ging.

Die Rückkehr beginnt nicht mit einem Schritt nach außen, sondern mit einem Atemzug nach innen.

Dort, wo die Seele atmet, erinnert sich der Mensch daran, wer er ist, wenn die Welt endlich schweigt.

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Kalenderblatt
2. August

Frau Huber war entsetzt als sich ihr Hund Wasti beim Morgenspaziergang hinlegte und einschlief

Kalenderblatt vom 2. August
„Frau Huber war entsetzt als sich ihr Hund Wasti beim Morgenspaziergang hinlegte und einschlief“
„Ms. Huber was appalled when her dog lied down and went to sleep during the morning walk“
„Doña Huber se escandalizaba cuando su perro se recostaba y se dormía durante el paseo mañanero“

Aquarell, Tusche auf Bambuspapier 21 x 13 cm

Es gibt Bilder, die keine Geschichte erzählen, sondern uns daran erinnern, dass Geschichten bereits überall wohnen. Diese Gestalt scheint weder Mensch noch Pflanze noch Tier zu sein und ist doch von allem etwas. Ihr Blick ist offen wie der eines Kindes, das die Welt noch nicht in Namen zerlegt hat.

Der kleine Hund am Rand des Bildes verändert alles. Er schläft, als hätte er beschlossen, dem Lauf der Zeit für einen Augenblick nicht mehr zu folgen. Während Frau Huber entsetzt ist, bleibt das Bild vollkommen gelassen. Es kennt keine Dringlichkeit. Es kennt nur den Rhythmus des Lebens.

Die Farben teilen das Gesicht nicht, sie vervollständigen es. Rot und Blau, Wärme und Kühle, Gefühl und Gedanke begegnen sich in einer einzigen Figur. Die schwarze Linie zeichnet keinen Körper, sondern eine Bewegung des Geistes.

Das wahre Ereignis ist nicht, dass ein Hund einschläft. Das wahre Ereignis besteht darin, dass wir glauben, dies dürfe nicht geschehen. Das Bild lächelt darüber. Es erinnert uns daran, dass selbst das Gewöhnlichste ein kleines Wunder sein kann, sobald wir aufhören, es selbstverständlich zu nennen.

 

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