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Kalenderblatt
12. August

Kalenderblatt 12. August

Das Kalenderblatt zum 12. August
„Als das Licht die Erde berührte“
„When the Light Touched the Earth“
„Cuando la luz tocó la tierra“

Aquarell und Acrylpaste auf Aquarellbütten ca 15 x 21 cm

Man soll die Landschaft nicht malen, wie sie aussieht. Man muss malen, wie sie brennt.

Dieses Bild erzählt nicht von einem bestimmten Ort. Es erzählt von dem Augenblick, in dem der Himmel beginnt, die Erde zu verwandeln. Das glühende Orange des Horizonts ist kein Abend und kein Morgen. Es ist ein inneres Feuer, das über die Landschaft hinwegzieht.

Die dunklen Bögen im Vordergrund wirken wie uralte Pflanzen oder Wellen einer Erde, die noch in Bewegung ist. Sie wachsen nicht nur nach außen, sondern auch in das Innere des Betrachters hinein. Zwischen ihnen entstehen helle Flächen, die wie Lichtinseln erscheinen. Gerade dieses Nebeneinander von Dunkelheit und Leuchten gibt dem Bild seine Kraft.

Die zarten, fast kalligraphischen Linien rechts erinnern an Gewächse, an Erinnerungen oder an Zeichen einer Sprache, die älter ist als Worte. Nichts ist abgeschlossen. Alles befindet sich im Werden.

Die Verbindung von fließendem Aquarell und körperhafter Acrylpaste verleiht der Landschaft einen atmenden Rhythmus. Das Wasser trägt das Licht, während die Struktur der Paste der Erde Gewicht und Widerstand gibt. So entsteht eine Spannung zwischen Vergänglichkeit und Beständigkeit.

Dieses Bild fordert den Betrachter nicht auf, eine Landschaft zu erkennen. Es lädt ihn ein, den Moment zu erleben, in dem das Licht selbst zum eigentlichen Gegenstand der Malerei wird. Dort, wo das Licht die Erde berührt, beginnt jede Landschaft ihre Seele zu zeigen.

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Kalenderblatt
11. August

Sommer in der 7. Galaxis

Das Kalenderblatt zum 11. August
“Sommer in der 7. Galaxis”

“Summer in the 7th Galaxy”
“Verano en la séptima galaxia”

Acryl und Acrylpaste auf Aquarellbütten ca 15 x 21 cm

Stell dir einen Ort vor, an dem Zeit und Raum ihre Bedeutung verlieren. Genau dorthin führt dich Sommer in der 7. Galaxis. Dieses Bild möchte nicht verstanden, sondern erlebt werden.

Im Zentrum schwebt eine leuchtende Sphäre wie eine ferne Sonne. Sie scheint nicht nur Welten zu erhellen, sondern auch jene stillen Räume in uns, die im Alltag oft verborgen bleiben. Um sie herum entfaltet sich ein kraftvolles Geflecht aus Gold, Gelb, Grün, Rot und erdigen Tönen. Die Farben wirken wie Erinnerungen an einen Traum, den die Seele längst kennt.

Die Komposition erzählt von Wandlung und innerer Beständigkeit. Die Sphäre steht für den unverletzbaren Kern des Menschen, während die umgebenden Farbschichten die Erfahrungen des Lebens spiegeln: Freude und Zweifel, Aufbruch und Rückkehr, Licht und Schatten. Alles gehört zusammen.

So wird das Bild zu einer Einladung, den Blick nach innen zu richten. Vielleicht beginnt jeder Sommer nicht unter einer Sonne am Himmel, sondern als Licht in uns selbst.

„Sommer in der 7. Galaxis“ ist mehr als eine abstrakte Landschaft. Es ist ein Sinnbild für Erinnerung, Hoffnung und die leise Gewissheit, dass es in jedem Menschen einen Ort gibt, der unverändert bleibt.

Ein Bild, das nicht nur einen Raum schmückt, sondern einen inneren Raum öffnet.

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