Schlagwortarchiv: Sommer

Kalenderblatt
11. August

Sommer in der 7. Galaxis

Das Kalenderblatt zum 11. August
“Sommer in der 7. Galaxis”

“Summer in the 7th Galaxy”
“Verano en la séptima galaxia”

Acryl und Acrylpaste auf Aquarellbütten ca 15 x 21 cm

Stell dir einen Ort vor, an dem Zeit und Raum ihre Bedeutung verlieren. Genau dorthin führt dich Sommer in der 7. Galaxis. Dieses Bild möchte nicht verstanden, sondern erlebt werden.

Im Zentrum schwebt eine leuchtende Sphäre wie eine ferne Sonne. Sie scheint nicht nur Welten zu erhellen, sondern auch jene stillen Räume in uns, die im Alltag oft verborgen bleiben. Um sie herum entfaltet sich ein kraftvolles Geflecht aus Gold, Gelb, Grün, Rot und erdigen Tönen. Die Farben wirken wie Erinnerungen an einen Traum, den die Seele längst kennt.

Die Komposition erzählt von Wandlung und innerer Beständigkeit. Die Sphäre steht für den unverletzbaren Kern des Menschen, während die umgebenden Farbschichten die Erfahrungen des Lebens spiegeln: Freude und Zweifel, Aufbruch und Rückkehr, Licht und Schatten. Alles gehört zusammen.

So wird das Bild zu einer Einladung, den Blick nach innen zu richten. Vielleicht beginnt jeder Sommer nicht unter einer Sonne am Himmel, sondern als Licht in uns selbst.

„Sommer in der 7. Galaxis“ ist mehr als eine abstrakte Landschaft. Es ist ein Sinnbild für Erinnerung, Hoffnung und die leise Gewissheit, dass es in jedem Menschen einen Ort gibt, der unverändert bleibt.

Ein Bild, das nicht nur einen Raum schmückt, sondern einen inneren Raum öffnet.

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Kalenderblatt
2. August

Sommer in Point Place

Das Kalenderblatt zum 02. August
“Sommer in Point Place”

“Summer in Point Place”
Verano en Point Place
Aquarell und Acrylpaste auf Aquarellbütten ca 21 x 15 cm

Es gibt Orte, die vielleicht niemals auf einer Landkarte existiert haben und uns dennoch vertrauter erscheinen als viele Städte, in denen wir tatsächlich gelebt haben. Point Place ist ein solcher Ort. Weniger eine geografische Landschaft als ein Erinnerungsraum, in dem Licht, Wärme und Zeit eine eigene Sprache sprechen.

Über den Häusern breitet sich ein Himmel aus, der nicht einfach Wolken zeigt, sondern den Atem eines heißen Sommertages. Gelb, Violett, Orange und Rot fließen ineinander, als würde die Luft selbst glühen. Das Licht scheint sich nicht auf die Dinge zu legen, sondern aus ihnen heraus zu wachsen. Die Farben schweben frei, lösen Konturen auf und verwandeln die Landschaft in eine Stimmung.

Die wenigen architektonischen Formen im unteren Bildbereich geben Halt, ohne den Blick festzuhalten. Sie erinnern an Häuser, Gärten und Zäune, an Nachbarschaften, in denen sich Kindheit, Freundschaft und lange Feriennachmittage abgespielt haben könnten. Die dunkle Baumkrone links wirkt wie ein stiller Zeuge dieser Erinnerungen, verwurzelt und gelassen zugleich.

Der Titel verweist auf Point Place, den fiktiven Schauplatz der Kultserie Die wilden Siebziger. Doch das Bild illustriert die Serie nicht. Es greift vielmehr das Lebensgefühl auf, das viele mit ihr verbinden: Freiheit, Leichtigkeit, den Duft warmer Straßen, Gespräche bis in den Abend und das Gefühl, dass ein Sommertag niemals enden müsste.

Gerade weil die Darstellung nicht konkret wird, bleibt Raum für eigene Erinnerungen. Jeder Betrachter kann seinen persönlichen Sommer in dieser Landschaft entdecken. Vielleicht einen Ort der Kindheit. Vielleicht einen Urlaub. Vielleicht auch nur einen einzigen Abend, an dem die Welt für einen kurzen Moment vollkommen selbstverständlich schien.

So wird „Sommer in Point Place“ zu einem Bild über die Schönheit flüchtiger Augenblicke. Es erzählt nicht von spektakulären Ereignissen, sondern von dem leisen Glück, das sich einstellt, wenn Licht, Farbe und Erinnerung für einen Moment eins werden. Hier verliert die Zeit ihre Eile. Und vielleicht liegt genau darin das eigentliche Wesen des Sommers.

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