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Kalenderblatt
20. Dezember

Ein Meertag im letzten Sommer

Kalenderblatt vom 20. Dezember
“Ein Meertag im letzten Sommer”
“A day at the sea last summer”
“Un día al mar en verano último”

Acryl auf Aquarellbütten ca. 21 x 15 cm

Dieses Bild ist kein Abbild eines Meeres, es ist das Gefühl eines Meeres, destilliert auf das Wesentliche, reduziert auf Erinnerung, Rhythmus und innere Weite. „Ein Meertag im letzten Sommer“ wirkt wie ein verdichteter Augenblick, der sich nicht an Details bindet, sondern an Empfindungen: Wärme auf der Haut, flirrende Helligkeit, das langsame Atmen des Wassers, die Ahnung von Tiefe unter der Oberfläche.

Die horizontalen Farbzonen strukturieren das Bild wie Ebenen des Erlebens. Oben das kräftige Rot, nicht als Aggression, sondern als gespeicherte Hitze, als Nachglühen eines Sommertages, als Puls des Lebens selbst. Darunter das leuchtende Gelb, lichtvoll und offen, wie die Erinnerung an Sonne, die alles durchdringt und keine Fragen stellt. Es ist der Raum der Leichtigkeit, der sorglosen Stunden, in denen Zeit ihre Bedeutung verliert.

Das weite Blau nimmt den größten Raum ein, ruhig, bewegt, lebendig. Hier geschieht das Eigentliche. Die sichtbaren Spuren des Pinsels, das Aufbrechen der Farbe, das Spiel aus Hell und Dunkel lassen das Meer nicht stillstehen. Dieses Blau atmet. Es erzählt von Wellen, von Tiefe, von einem inneren Dialog zwischen Loslassen und Getragenwerden. Nichts ist glatt, nichts perfekt und genau darin liegt seine Wahrheit.

Ganz unten schließlich das dunkle, fast schwarze Band: der Grund, die Schwere, das Unausgesprochene. Es erdet das Bild, gibt ihm Halt und Tiefe. Ohne diesen dunklen Abschluss wäre das Leuchten darüber beliebig. Erst durch das Dunkel wird das Licht glaubwürdig.

Die Materialität Acryl auf Aquarellbütten verstärkt diesen Eindruck von Echtheit und Unmittelbarkeit. Das Papier lebt mit, es trägt die Farbe nicht nur, es antwortet ihr. Kleine Unebenheiten, Strukturen und Brüche wirken wie Spuren der Zeit, wie Erinnerungen, die nicht glattpoliert wurden, sondern bleiben durften.

Dieses Bild will nicht erklären. Es lädt ein. Es öffnet einen inneren Raum, in dem Betrachterinnen und Betrachter ihren eigenen Meertag wiederfinden können, vielleicht nicht den letzten Sommer, aber einen Moment von Weite, Stille und innerer Klarheit. Ein Bild wie ein Atemzug: einfach, tief, wahr.

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