Schlagwort-Archiv: Ewigkeit

Kalenderblatt
11. November

Morgenglanz der Ewigkeit

Kalenderblatt vom 11. November
“Morgenglanz der Ewigkeit”

“Bright morning of eternity”
“Mañana brillante de la eternidad”

Acryl, Acrylpaste auf Aquarellbütten ca. 21 x 15 cm

Bereits der Titel dieses Werkes öffnet die Tür zu einer Dimension jenseits des Sichtbaren. Das Bild zeigt mehr als nur den Moment eines Sonnenaufgangs; es ist ein Sinnbild für das Erwachen des Bewusstseins selbst. Aus der Tiefe des Dunkels erhebt sich das Licht, strahlend, unwiderstehlich, göttlich. Die leuchtende Kugel aus Gelb und Gold bricht durch die Grenze der Nacht, während der Hintergrund in vibrierenden Rot-, Violett- und Blautönen bebt, als würde das Universum selbst den Augenblick der Schöpfung noch einmal erleben.

Die Textur des Werkes – rau, lebendig, voller Energie – lässt den Betrachter die Bewegung des Feuers spüren, das hier nicht verbrennt, sondern verwandelt. Der Horizont neigt sich leicht, als ob sich die Welt selbst vor diesem neuen Licht verbeugt. Alles ist im Wandel, und doch bleibt in der Mitte die Sonne,  Sinnbild der Ewigkeit, des inneren Ursprungs, der nie vergeht.

In dieser Komposition verschmelzen Materie und Geist, Erde und Kosmos, Anfang und Unendlichkeit. Der Künstler erschafft kein Landschaftsbild, sondern eine Alchemie aus Farbe, Struktur und Geist, ein Bild, das nicht betrachtet, sondern erlebt werden will. „Morgenglanz der Ewigkeit“ ist Einladung und Offenbarung zugleich: ein leuchtendes Symbol für das Erwachen der Seele, die in sich selbst das Licht der Ewigkeit erkennt.

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Kalenderblatt
2. November

Die Schwingung der Ewigkeit sprengt den Kreis des Zen

Kalenderblatt vom 02. November
“Die Schwingung der Ewigkeit sprengt den Kreis des Zen”
“The vibration of eternity blow up the circle of Zen”
“La vibración de la eternidad dinamita la circular del Zen”

Acryl, Acrylpaste, Pigment, Glitter auf Aquarellbütten ca. 21 x 15 cm

Der Titel entfaltet eine vibrierende Spannung zwischen Bewegung und Stille, zwischen Grenzen und Unendlichkeit. Das Bild pulsiert in kräftigen Gelb-, Rot- und Blautönen, ein energetischer Wirbel aus Farbe, Struktur und Licht. Im Zentrum: ein kreisender Strom aus gelber Energie, der den Blick unwiderstehlich in sich hineinzieht, wie der Sog des Lebens selbst, der uns in die Tiefe unserer eigenen Existenz ruft.

Die Spirale aus Gold und Ocker scheint sich unaufhörlich zu drehen, sie erinnert an die Bewegung der Galaxien oder an die Schwingung eines Klanges, der sich ins Universum ergießt. Doch der Kreis, Symbol des Zen, des Vollkommenen, wird hier aufgebrochen, durchstoßen, transformiert. Das Rot sprengt nach außen, wie ein Akt des Erwachens, während das Blau des Hintergrundes die unendliche Weite des Bewusstseins ahnen lässt.

Eine kleine Legende erzählt: Einst war der Kreis des Zen vollkommen geschlossen, reine Form, vollkommene Ruhe. Doch eines Tages begann er zu atmen. Ein Lichtfunken, geboren aus der Stille, wollte sich erfahren. Er vibrierte, schwang, löste sich aus der Perfektion der Leere und wurde zum Tanz der Ewigkeit.

So ist dieses Werk mehr als ein Bild, es ist ein energetisches Tor, ein sichtbarer Abdruck der kosmischen Bewegung, die uns alle durchströmt. Die Schwingung der Ewigkeit, einmal gespürt, sprengt jeden Rahmen, jedes Dogma, jeden Kreis und führt uns mitten hinein in das grenzenlose Jetzt.

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