Kalenderblatt
4. Februar

Starke Turbulenzen am westlichen Fenster

Kalenderblatt vom 4. Februar
“Starke Turbulenzen am westlichen Fenster”
“Strong turbulences at the western window”
“Turbulencias fuertes a la ventana occidental”

Acryl, Acrylpaste, Glitter auf Acrylpapier ca. 21 x 15 cm

Dieses Bild  bricht herein. „Starke Turbulenzen am westlichen Fenster“ ist kein dekoratives Objekt, sondern ein Ereignis. Schon der erste Blick wird von einer glühenden Rotmacht erfasst, die sich nicht ordnet, nicht erklärt, sondern bewegt, reißt, verdichtet und entlädt. Hier geschieht etwas, unaufhaltsam, elementar, echt.

Die dominierenden Rottöne wirken wie aufgewühlte Luft, erhitztes Blut, innere Wetterfronten, die sich an einer unsichtbaren Grenze stauen. Der Bildraum ist kein Raum der Ruhe, sondern ein Übergangsraum, ein Moment kurz vor – oder nach – dem Umbruch. Das „westliche Fenster“ wird zur Schwelle: ein Ort, an dem Außenwelt und Innenwelt kollidieren, an dem Altes hinausdrängt und Neues noch keinen Namen hat.

Mitten in dieser Bewegung blitzt das Gold auf, kein Schmuck, sondern ein Signal. Die glitzernde Form wirkt wie ein Riss im Sturm, ein schmaler Spalt von Bewusstsein, Wert oder Wahrheit, der sich nicht aufdrängt, aber nicht übersehen werden kann. Gold steht hier für das Unzerstörbare im Chaos, für Essenz, für das, was bleibt, wenn alles andere in Bewegung gerät. Es ist der stille Gegenpol zur Wucht der Turbulenzen, präzise, konzentriert, kostbar.

Die kraftvollen Spuren der Acrylpaste verleihen dem Bild eine körperliche Präsenz. Man sieht nicht nur Bewegung, man fühlt Widerstand, Reibung, Verdichtung. Dieses Werk ist nicht gemalt, es ist durchlebt. Die Oberfläche erzählt von Entscheidungen, von Überlagerungen, von dem Mut, nicht zu glätten, sondern die Spannung sichtbar zu lassen.

Starke Turbulenzen am westlichen Fenster“ ist ein Bild für Menschen, die Übergänge kennen. Für jene, die wissen, dass Wachstum nicht sanft beginnt, sondern oft mit Unruhe, Hitze und innerem Sturm. Es ist ein Werk, das nicht beruhigt, sondern aufrüttelt, das nicht erklärt, sondern resoniert. Ein Bild wie ein Wetterbericht der Seele, ehrlich, kraftvoll, kompromisslos.

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Kalenderblatt
4. Februar

Kalenderblatt zum 4. Februar

Das Kalenderblatt zum 4. Februar
“Herz, Schmerz und dies und das”
“Heart, Hurt, and This and That”
“Corazón, Dolor y Otras Cosas”

Mixed Media auf Aquarellbütten ca 15 x 21 cm

„Herz, Schmerz und dies und das“ ist kein Bild, das erklärt werden will, es spricht, unmittelbar und ohne Umwege. Die leuchtende Gelbfläche öffnet einen Raum von Existenz und Gegenwart, ein Feld, in dem alles möglich ist und nichts verborgen bleibt. Gelb hier ist kein freundliches Dekor, sondern Bewusstsein: wach, offen, fast schon schmerzhaft klar.

Links oben liegt das Herz oder besser: der Ursprung. Ein kreisender, verdichteter Körper in erdigen Rot- und Brauntönen, umgeben von aufgerauter Materie. Dieses Herz ist nicht romantisch, es ist erlebt, gezeichnet, durchgangen. Es trägt Spuren von Reibung, von Zeit, von inneren Kämpfen. Schmerz ist hier kein Makel, sondern Tiefe. Er verleiht dem Herzen Gewicht und Wahrheit.

Von diesem Zentrum aus lösen sich kleine schwarze Herzen und wandern nach rechts, scheinbar leicht, fast beiläufig. Doch genau hier liegt die Raffinesse: Das „dies und das“ des Titels. Diese Herzen sind Gedanken, Erinnerungen, Fragmente von Gefühlen, nicht linear, nicht geordnet, sondern menschlich. Sie zeigen, wie sich Emotionen verselbstständigen, wie sie den Raum verlassen, ohne je ganz loszulassen. Was einmal Herz war, wird Bewegung, Spur, Echo.

Am unteren Rand bricht eine raue, kühle Zone auf. Blau-graue Texturen treffen auf das Gelb, wie Realität auf inneres Erleben. Das Leben meldet sich zurück. Boden, Widerstand, Alltag. Doch statt das Bild zu beschweren, erdet dieser Bereich das Geschehen. Er macht klar: Dieses emotionale Geschehen ist nicht abgehoben, es ist hier verankert, im Körper, im Leben, im Jetzt.

Die Stärke dieses Werkes liegt in seiner ehrlichen Ambivalenz. Es geht nicht um Heilung, nicht um Lösung, sondern um Zulassen. Herz und Schmerz stehen gleichwertig nebeneinander, und das scheinbar Nebensächliche – das „dies und das“ – entpuppt sich als das, was unser Dasein tatsächlich ausmacht. Nicht die großen Dramen allein, sondern die vielen kleinen Regungen dazwischen.

Dieses Bild fordert nichts, es verspricht nichts. Es hält einen Zustand fest: das mutige Verweilen im eigenen Empfinden. Wer es betrachtet, erkennt vielleicht kein Motiv, aber sich selbst.

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