Kalenderblatt
5. Februar

Das Morgenbild zum 5. Februar
“Seepferdchen on the road”
“Sea horse on the road”
“Caballito de mar a los viajes”

Aquarell auf Aquarellbütten ca 21 x 15 cm

„Seepferdchen on the road“ erzählt von einem Aufbruch, der  still, innerlich und von tiefer Konsequenz ist. Kein dramatisches Voranstürmen, kein heroischer Gestus, vielmehr die leise Entscheidung, sich in Bewegung zu setzen. Das Bild öffnet einen Raum, in dem das Unterwegssein selbst zur Aussage wird.

Die breite, sonnenwarme Gelbfläche spannt sich wie ein Lichtkorridor des Vertrauens durch die Komposition. Sie wirkt nicht als Ziel, sondern als Einladung: ein Weg, der sich zeigt, ohne sich aufzudrängen. In diesem Licht bewegt sich das Seepferdchen, nicht als zoologisches Motiv, sondern als Archetyp des Zarten, des Unscheinbaren, das dennoch unbeirrbar seinen Kurs hält. Es geht voran, nicht trotz seiner Feinheit, sondern gerade wegen ihr.

Am unteren Bildrand verdichten sich Rot-, Violett- und Erdtöne zu wirbelnden Formen, die an emotionale Strömungen erinnern. Hier liegen Erfahrungen, Erinnerungen, vielleicht auch innere Konflikte. Doch sie blockieren nicht. Im Gegenteil: Sie scheinen das Seepferdchen zu tragen, ihm Tiefe und Richtung zu verleihen. Was bewegt hat, bewegt weiter.

Die grauen und dunkleren Partien markieren Übergänge, jene Zonen zwischen Gewissheit und Unbekanntem. Nichts ist hier eindeutig, und genau darin liegt ihre Kraft. Die organischen Linien im oberen Bildbereich wirken wie eingeschriebene Spuren des Gewesenen: gelebtes Leben, das nicht mehr festhält, sondern integriert ist.

Dieses Aquarell spricht von Mut ohne Pathos, von Selbstvertrauen ohne Lautstärke. Es ist ein Bild für Menschen, die ihren Weg nicht erklären müssen, weil sie ihn fühlen. „Seepferdchen on the road“ erinnert daran, dass die wahre Reise oft unscheinbar beginnt und gerade deshalb unausweichlich wahr ist.

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Kalenderblatt
4. Februar

Kretische Mondnacht nach dem Essen bei Katharina

Das Kalenderblatt zum 4. Februar
“Kretische Mondnacht nach dem Essen bei Katharina”
“Cretan moon night after dinner at Katharina”
“Noche de luna cretenese después de cena en casa de Katharina”

Aquarell, Schlagmetall auf Aquarellbütten ca 20 x 15 cm

Dieses Aquarell ist kein Landschaftsbild, es ist ein Zustand. „Kretische Mondnacht nach dem Essen bei Katharina“ öffnet einen intimen Raum zwischen Sättigung und Sehnsucht, zwischen Alltag und Ewigkeit. Der Blick ruht nicht auf Kreta als Ort, sondern auf Kreta als Gefühl, warm, weit, nachklingend.

Der goldene Mond, aus Schlagmetall geformt, schwebt nicht kühl und fern, sondern leuchtet wie eine Erinnerung, die noch auf der Haut liegt. Er wirkt berührt, fast gebraucht, nicht makellos, ein Mond, der schon Geschichten gehört hat. Sein Gold ist kein Prunk, sondern Dankbarkeit, ein stilles Aufglühen nach einem geteilten Mahl, nach Nähe, nach Gespräch, nach diesem einen Moment, in dem nichts mehr fehlt.

Darunter breitet sich der Himmel in tiefen Blau-, Grau- und Olivtönen aus, durchzogen von fließenden Übergängen, die wie Atem wirken. Alles ist in Bewegung und doch ruhig. Die Farben verlaufen, als hätten sie Zeit, als müssten sie nirgendwohin. Hier zeigt sich das Wesen des Abends: Loslassen ohne Verlust.

Der Horizont ist weit, fast entmaterialisiert. Meer oder Land, es spielt keine Rolle mehr. Was bleibt, ist Fläche, Offenheit, ein sanftes Schweigen. Die hellen Gelb- und Grüntöne im unteren Bildraum tragen das Licht weiter, als hätten sie es vom Mond empfangen und in die Erde hinabgesenkt. Das Bild endet nicht, es öffnet.

Dieses Werk erzählt von Gastfreundschaft ohne Worte, von einem Tisch, der nicht mehr sichtbar ist, aber nachwirkt. Es erzählt von Katharina, ohne sie zu zeigen. Von einem Ort, an dem man bleiben möchte, obwohl der Abend längst fortgeschritten ist. Es ist das visuelle Echo eines Moments, in dem man nach dem Essen sitzen bleibt, den Himmel betrachtet und spürt: Das Leben ist gerade genau richtig.

Dieses Bild will nicht erklären. Es lädt ein. Es flüstert: Bleib noch. Und wer hinsieht, bleibt.

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