Archiv der Kategorie: Remastert

Kalenderblatt
4. März

Ende eines Traumes

Das Kalenderblatt zum 4. März
“Ende eines Traumes”
“End of a Dream”
“Fin de un Sueño”

Aquarell und Acrylpaste auf Aquarellbütten ca 21 x 15 cm

„Ende eines Traumes“ ist kein Abgesang, es ist ein Übergang. Dieses Werk öffnet einen Raum zwischen Erwachen und Loslassen, zwischen dem, was war, und dem, was unaufhaltsam kommt.

Der goldene Himmel dominiert die obere Bildhälfte wie ein schweres, kostbares Tuch aus Erinnerung. Die Struktur der Acrylpaste wirkt fast archaisch, aufgeraut, durchzogen von Spuren,– als hätte die Zeit selbst ihre Fingernägel darin hinterlassen. Dieses Gold glänzt nicht nur, es behauptet. Es steht für das Erhabene, für Visionen, für jene Träume, die einmal mit Strahlkraft begonnen haben. Doch die Oberfläche ist nicht glatt. Sie ist bewegt, durchzogen, beinahe zerkratzt, Schönheit mit Narben.

Darunter öffnet sich ein Horizont aus fließenden Aquarellverläufen. Rot, Gelb, Violett und Blau verschmelzen ineinander wie Gefühle, die sich nicht mehr trennen lassen. Ein leuchtender, runder Akzent, fast wie eine Sonne oder ein pulsierendes Herz, glimmt inmitten dieser Landschaft. Er wirkt wie der letzte Kern des Traumes, noch warm, noch lebendig, bevor er sich im Dunst des Tages auflöst.

Die Farbschichten fließen horizontal, als würden sie eine innere Landschaft abbilden. Sanfte Hügel, ferne Horizonte, vibrierende Übergänge, nichts ist hart begrenzt. Alles ist im Wandel. Genau hier liegt die emotionale Kraft des Bildes: Das Ende ist kein Bruch, sondern ein Verfließen.

Das Violett im unteren Bereich trägt eine stille Melancholie in sich. Es ist kühl, fast kontemplativ, ein Kontrapunkt zum Gold darüber. Während das Gold für die Vision steht, verkörpert das Blau-Violett die Realität, ruhiger, tiefer, vielleicht ernüchternd, aber auch klärend. Zwischen diesen Ebenen liegt ein schmaler, leuchtender Streifen, wie ein letzter Sonnenaufgang oder ein letzter Gedanke, der sich weigert zu verblassen.

Dieses Werk erzählt von dem Moment, in dem man erkennt, dass ein Traum seine Form verändert. Nicht zerstört, sondern verwandelt. Es spricht von Abschied ohne Bitterkeit, von Erkenntnis ohne Drama. Es ist das stille Einverständnis mit dem Zyklus von Hoffnung und Loslassen.

„Ende eines Traumes“ wirkt dadurch zugleich intim und universell. Jeder Betrachter wird darin seinen eigenen Horizont finden, seine eigene Sonne, sein eigenes Gold. Und vielleicht auch die leise Ahnung, dass jedes Ende bereits den Keim eines neuen Traumes in sich trägt.

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Kalenderblatt
3. März

Dunstiger Weltenhimmel am Dienstagnachmittag

Kalenderblatt vom 3. März
“Dunstiger Weltenhimmel am Dienstagnachmittag”
“Hazy sky of worlds in the Tuesday afternoon”
“Brumoso cielo del mundos martes en la tarde”

Quarzsand, Acryl, Acrylpaste auf Aquarellbütten ca. 15 x 21 cm

Das Bild ist ein atmosphärischer Zustand. Eine Verdichtung von Zeit, Licht und innerer Bewegung. Auf dem zarten Grund des Aquarellbüttens entfaltet sich ein Kosmos, der zugleich elementar und entrückt wirkt. Quarzsand, Acryl und Acrylpaste verbinden sich zu einer vibrierenden Oberfläche, die nicht nur Farbe trägt, sondern Energie speichert.

Das warme, erdige Rot links im Bild glüht wie ein fernes Erinnerungsfragment, archaisch, beinahe planetar. Es steht im spannungsvollen Dialog mit den leuchtenden Gelbtönen, die sich wie Sonnenwinde über die Komposition legen. Dieses Gelb ist kein sanftes Licht; es ist ein eruptives Strahlen, ein Aufbrechen, ein Übergang. Dazwischen breiten sich intensive Blauräume aus, kühl, tief, schwerelos. Sie erinnern an Wolkenformationen, an Ozeane aus Dunst, an das Schweben zwischen Materie und Traum.

Gerade durch die Beimischung von Quarzsand entsteht eine taktile Dimension, die das Flüchtige des Himmels erdet. Hier wird Atmosphäre greifbar. Die Oberfläche lebt von Brüchen, Verdichtungen und offenen Stellen, ein Wechselspiel von Transparenz und Impuls. Nichts ist statisch, alles scheint in Bewegung, als würde der Himmel selbst atmen.

Der Titel verankert das Kosmische im Alltäglichen: ein Dienstagnachmittag. Ein gewöhnlicher Moment, der sich plötzlich in Weite verwandelt. Das Werk lädt dazu ein, genau diesen Perspektivwechsel zu vollziehen, das Banale als Bühne des Unendlichen zu begreifen. Es ist ein Bild über Übergänge, über das Schweben zwischen Struktur und Auflösung, zwischen Erdenschwere und Lichtdurchbruch.

In seiner kompakten Größe von 15 x 21 cm bleibt das Werk physisch zurückhaltend, beinahe wie eine persönliche Notiz, ein Fragment eines größeren Gedankens. Und doch entfaltet es eine innere Dimension, die jede materielle Begrenzung sprengt. Es arbeitet nicht mit Monumentalität, sondern mit Verdichtung. Der Blick wird nicht überwältigt, sondern hineingezogen. Gerade darin liegt seine Kraft.

Das „Laut“ dieses Bildes zeigt sich in den leuchtenden Gelb- und Rotimpulsen, in den eruptiven Setzungen, in den kraftvollen Kontrasten, in der entschiedenen Materialität von Quarzsand und Acrylpaste. Diese Partien sprechen unmittelbar. Sie sind energetisch, präsent, beinahe kosmisch-expressiv.

Das „Leise“ hingegen offenbart sich in den Übergängen: in den verwischten Blauflächen, in den atmenden Weißräumen, im Dunst selbst. Dort, wo Farbe ausläuft, wo Konturen sich auflösen, entsteht eine Stille, die nicht leer ist, sondern gespannt. Es ist die Stille zwischen zwei Atemzügen. Zwischen Verdichtung und Weite.

So entsteht ein Werk, das nicht schreit und nicht flüstert, sondern beides zugleich ist. Ein Bild, das mit Impulsen spricht und mit Zwischenräumen wirkt. Wer sich darauf einlässt, erkennt: Der dunstige Weltenhimmel liegt nicht über uns, sondern in uns, als Bewegung zwischen Intensität und Innehalten, zwischen kosmischem Aufbruch und stiller Selbstvergewisserung.

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