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Kalenderblatt
15. Februar

Kalenderblatt zum 15. Februar

Das Kalenderblatt zum 15. Februar
“Wenn sich das innere Licht im Zentrum des Seins entzündet“
“When the Inner Light Ignites at the Center of Being”
“Cuando la luz interior se enciende en el centro del ser”

Aquarell. Tusche und Acrylpaste auf Aquarellbütten ca 21 x 15 cm

Dieses Werk wirkt wie ein kosmischer Geburtsmoment, eingefangen in der Stille eines einzigen Augenblicks. Im Zentrum glüht eine leuchtende Sphäre, ein inneres Sonnenfeuer, das nicht nur Licht, sondern Bewusstsein ausstrahlt. Die warmen Gelb-, Orange- und Rottöne scheinen aus sich selbst heraus zu pulsieren, als würde hier etwas entstehen, das größer ist als Form und Materie: eine Quelle, ein Ursprung, ein innerer Kern des Seins.

Umgeben ist dieses Zentrum von kreisenden, fast sturmbewegten Linien in Tusche, die wie atmosphärische Strömungen wirken. Sie erinnern an kosmische Winde, an Energiefelder, an die unsichtbaren Dynamiken des Lebens. Diese Linien sind nicht dekorativ, sie erzählen von Bewegung, von Reibung, von Verdichtung. Sie machen sichtbar, dass Schöpfung kein stiller Akt ist, sondern ein Prozess voller Spannung und Transformation.

Der Hintergrund öffnet sich in kühlen Blau- und Violettnuancen, die dem Bild Weite verleihen. Hier entsteht der Eindruck von Himmel, Raum, Transzendenz. Und doch bleibt das Geschehen zutiefst intim. Denn aus dem unteren Bildrand wächst ein schmaler, goldener Impuls empor,  wie ein Lichtstrahl, wie ein Gebet, wie eine bewusste Ausrichtung. Diese vertikale Linie verbindet Erde und Zentrum, Materie und Feuer, Mensch und Ursprung. Sie ist die Achse zwischen unten und oben, zwischen dem Irdischen und dem Göttlichen.

Das Rot im unteren Bereich verankert das Bild im Körperlichen. Es ist Wärme, Blut, Leben. Darüber legt sich das Blau, Weite, Geist, Klarheit. Und in der Mitte: das flammende Herz. So entsteht eine kraftvolle Symbolik: Der Mensch richtet sich aus, und im Zentrum antwortet das Licht.

Die Kombination aus Aquarell, Tusche und Acrylpaste verstärkt diesen Eindruck. Das fließende Aquarell schafft Atmosphäre und Tiefe. Die Tusche bringt Struktur und Bewegung. Die Acrylpaste setzt Verdichtung, Substanz, physische Präsenz. Diese Materialität macht das Bild nicht nur zu einer Vision, sondern zu einer greifbaren Manifestation innerer Erfahrung.

Dieses Werk spricht von Erwachen. Von dem Moment, in dem sich das Innere entzündet. Von der Entscheidung, sich auszurichten. Von der Kraft, die entsteht, wenn Bewusstsein und Herz sich verbinden. Es ist kein statisches Bild, es ist ein energetisches Ereignis.

Und vielleicht ist genau das seine stärkste Botschaft:
Das Licht ist bereits da. Es wartet nur auf deine Ausrichtung.

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Kalenderblatt
14. Februar

Karl Valentin sein Ofenrohrtag

Kalenderblatt vom 14. Februar
“Karl Valentin sein Ofenrohrtag”
“Stovepipe day of Karl Valentin”
“El día del tubo de estufa de Karl Valentin”

Acryl, Acrylpaste, Glitter auf Acrylpapier ca. 21 x 15 cm

Dieses Bild ist, bei aller Schärfe, bei aller Ironie, eine Rose. Keine gefällige, keine duftige, keine, die sich anbietet. Sondern eine, die den Valentinstag durch Karl Valentins Blick betrachtet: schief, klug, liebevoll widerspenstig. „Karl Valentin sein Ofenrohrtag“ ist damit weniger Blume als Geste, eine Rose, die nicht gefallen will, sondern verstanden werden möchte.

Der violette Grund öffnet den Raum wie eine emotionale Bühne: Leidenschaft, Tiefe, Verletzlichkeit, alles schwingt mit, aber nichts wird sentimental. Darauf wächst die Rose nicht organisch, sondern gedanklich. Ihre Blätter sind Flächen, ihre Dornen Linien, ihre Bewegung ist Spannung. Die geometrischen Formen fügen sich zu einer Blüte, die sich nicht rundet, sondern behauptet. Liebe erscheint hier nicht als Harmonie, sondern als kühnes Zusammenspiel von Gegensätzen: Nähe und Distanz, Glanz und Bruch, Ernst und Humor.

Der Glitter markiert das Unaussprechliche, den Moment, in dem Liebe plötzlich aufleuchtet, obwohl (oder gerade weil) sie unbequem ist. Er funkelt nicht flächig, sondern punktuell, wie Erkenntnis: nicht dauerhaft, aber unvergesslich. Die Linien schneiden, kreuzen, verfehlen sich absichtlich. Sie sind die Dialoge einer Beziehung, die nie ganz synchron verlaufen und genau deshalb lebendig bleiben. Diese Rose hat Dornen und sie zeigt sie mit Stolz.

Als Valentinsrose verweigert sich dieses Bild der Romantik von der Stange. Es sagt nicht „Ich liebe dich“, es sagt „Ich sehe dich“. Es ist eine Rose für Menschen, die wissen, dass Liebe kein glatter Zustand ist, sondern ein fortwährender Balanceakt. Komisch, ernst, schräg und wahr zugleich. Eine Rose, die lacht, während sie sticht. Eine Rose, die denkt. Eine Rose, wie Karl Valentin sie hätte schenken können  und vielleicht genau deshalb eine der ehrlichsten überhaupt.

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