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Kalenderblatt
20. April

Schöpfung

Das Kalenderblatt zum 20. April
“Schöpfung”
“Genesis”
“Génesis”

Acryl und Acrylpaste auf Aquarellbütten ca 21 x 15 cm

Dieses Werk mit dem Titel „Schöpfung“ ist keine stille Geburt, es ist ein gewaltiger Akt der Entstehung, ein Moment, in dem sich das Unsichtbare mit unaufhaltsamer Kraft ins Sichtbare drängt. Die tiefen, vibrierenden Violetttöne wirken wie ein kosmischer Urschoß, ein Raum jenseits von Zeit und Form, in dem alles möglich ist, aber noch nichts entschieden. Hier herrscht kein Mangel, hier herrscht reine Potenzialität, ein flirrendes Feld aus Möglichkeiten, das darauf wartet, Gestalt anzunehmen.

Und dann geschieht es: Gold bricht hervor. Nicht zaghaft, sondern mit einer fast eruptiven Präsenz. Diese goldenen Strukturen sind mehr als Farbe, sie sind Verdichtungen von Bewusstsein, erste Spuren von Ordnung im scheinbaren Chaos. Sie legen sich nicht einfach über das Violett, sie durchdringen es, formen es, behaupten sich. Es ist, als würde man beobachten, wie Gedanke zu Materie wird, wie aus einem Impuls Realität entsteht.

Im Zentrum kulminiert diese Energie zu einem brodelnden Kern, ein Schöpfungspunkt, an dem sich Kräfte bündeln, reiben, entzünden. Hier ist nichts statisch, alles ist in Bewegung, alles ist Übergang. Und genau aus diesem Zentrum heraus zieht sich dieser feine, präzise goldene Strahl durch das Bild, wie ein bewusster Akt der Entscheidung, wie ein Schnitt durch das Ungeformte, der plötzlich Richtung vorgibt. Hier wird nicht mehr nur möglich gedacht, hier wird gewählt, erschaffen, manifestiert.

Die umliegenden Strukturen wirken wie Fragmente einer Welt im Entstehen, roh, ungeschliffen, aber bereits von einer inneren Logik durchzogen. Sie sind Zeugnisse eines Prozesses, der nicht abgeschlossen ist, sondern gerade erst begonnen hat. Schöpfung wird hier nicht als fertiges Ergebnis gezeigt, sondern als lebendiger, pulsierender Vorgang, der sich vor unseren Augen entfaltet.

Und genau darin liegt die eigentliche Kraft dieses Bildes: Es konfrontiert den Betrachter mit der Erkenntnis, dass Schöpfung kein fernes, göttliches Ereignis ist, sondern ein ständiger innerer Prozess. Dieser goldene Strahl, dieser Moment der Verdichtung, dieser Übergang vom Chaos zur Form, das ist der Punkt, an dem auch du beginnst, Wirklichkeit zu gestalten.

Dieses Bild zeigt dir nicht, wie die Welt entstanden ist. Es zeigt dir, dass sie in jedem Moment neu entsteht, durch dich.

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Kalenderblatt
20. April

Beziehungsmenge außerhalb sozialer Netzwerke

Das Kalenderblatt zum 20. April
“Beziehungsmenge außerhalb sozialer Netzwerke”
“Connection Amount outside of Social Networks”
“Cantidad de correlaciónes fuera de las redes sociales”

Aquarell, Kreide und Acrylpaste
auf Aquarellbütten ca 21 x 15 cm

Dieses Bild trägt einen Titel, der wie eine stille Provokation wirkt – „Beziehungsmenge außerhalb sozialer Netzwerke“ – und genau das entfaltet sich auch visuell: kein lautes Miteinander, kein digitales Geflecht, sondern eine leise, organische Annäherung jenseits aller künstlichen Verbindungen.

Was zunächst wie abstrakte Farbflächen erscheint, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als ein fein austariertes Spannungsfeld zwischen Nähe und Distanz. Links verdichtet sich die dunkle, fast schwarze Form zu einem emotional aufgeladenen Kern. Sie wirkt schwer, geerdet, vielleicht sogar verschlossen und doch durchzogen von zarten, goldenen Linien, die wie unsichtbare Kommunikationsfäden wirken. Keine lauten Botschaften, sondern fragile Impulse von Bedeutung, die sich ihren Weg bahnen.

Dem gegenüber steht die weich fließende, violette Form, durchlässig, empfangend, fast verletzlich. Sie scheint nicht zu greifen, sondern zu spüren. Hier entsteht kein Kontakt im klassischen Sinne, sondern etwas Subtileres: Resonanz. Eine Beziehung, die nicht durch Interaktion definiert ist, sondern durch gegenseitiges Wahrnehmen.

Rechts öffnet sich schließlich ein Raum aus Blau- und Grautönen, kühl, weit, beinahe entrückt. Diese Zone wirkt wie ein Bewusstseinsfeld, in dem sich alles auflöst, was vorher noch als Form greifbar war. Es ist der Raum jenseits von Rollen, Profilen und Identitäten, ein Ort, an dem Beziehung nicht mehr sichtbar ist, sondern als Zustand existiert.

Die Komposition insgesamt erzählt von einer Wahrheit, die im digitalen Zeitalter leicht verloren geht: Echte Verbindung braucht keine Plattform. Sie entsteht dort, wo sich Energien berühren, nicht wo Profile interagieren. Dieses Bild ist keine Darstellung von Beziehung im klassischen Sinne, es ist eine Erinnerung daran, dass Verbindung ein innerer Vorgang ist.

Und genau darin liegt seine Kraft: Es zeigt nicht, wie wir miteinander umgehen, sondern wie wir wirklich miteinander verbunden sind, wenn alles Äußere wegfällt.

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