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Kalenderblatt
9. Dezember

Die göttliche Berührung verursacht magnetische Sürme im menschlichen System

Kalenderblatt vom 9. Dezember
“Die göttliche Berührung verursacht magnetische Sürme im menschlichen System”
“The divine touch creates magnetic storms in the human system”
“El contacto divino causa tempestades magnéticas en el sistema humana”

Acryl, Acrylpaste, Pigment, Asche von Räucherwerk, Glitter auf Aquarellpapier ca. 21 x 15 cm

In diesem Werk entfaltet sich ein kraftvolles metaphysisches Schauspiel, ein Moment, in dem das Unsichtbare sichtbar und das Unfassbare spürbar wird. Die Komposition wirkt wie ein energetischer Urknall: ein goldgelber Strahl, der sich wie ein himmlischer Impuls über die Bildfläche legt, bricht förmlich durch die Materie hindurch. Er erscheint nicht gemalt, sondern eingelassen, als würde er aus einer höheren Ebene herabfallen. Das ist die göttliche Berührung, rein, jenseitig, von einer Unmittelbarkeit, die jeden Zweifel überstrahlt.

Der leuchtend blaue Kern im Zentrum wirkt wie ein Funke erwachten Bewusstseins, ein zarter, aber unbezwingbarer Impuls, der durch die göttliche Berührung ins Leben gerufen wurde. Er pulsiert, breitet sich aus, scheint sich fast aus seiner Form herauszuheben,  ein Symbol der inneren Bewegung, die entsteht, wenn ein Mensch etwas Größeres, Größeres als sich selbst, berührt.

Um diesen Kern herum wirbeln rote und schwarze Akzente, die wie aufbrechende Schichten wirken, Blockaden, Emotionen, Erinnerungen, alte Strukturen. Sie werden durch die energetische Berührung nicht zerstört, sondern transformiert, in Bewegung gebracht, magnetisch angezogen und gleichzeitig weggeschleudert. Als würde das menschliche System in einem Moment spiritueller Erschütterung neu kalibriert.

Die Mischung aus Acryl, Pigment, Asche und Glitter erzeugt eine Bildsprache, die roh und mystisch zugleich ist: Asche als Symbol des Vergänglichen, Glitter als Hinweis auf das Unzerstörbare, das Ewige. Die Textur wirkt wie Haut, verletzbar, offen, zugleich empfänglich für das Überirdische.

Und plötzlich entsteht Klarheit: Dieser magnetische Sturm ist kein Chaos, sondern Reinigung. Keine Zerstörung, sondern Erwachen. In ihm offenbart sich die Wahrheit, dass jede göttliche Berührung – sei sie zart oder heftig – eine Bewegung auslöst, die uns tiefer zu uns selbst führt.

Das Bild ist ein energetisches Dokument, eine Momentaufnahme des inneren Umschwungs, in dem Geist, Körper und Seele im selben Atemzug erschüttert, berührt und erhoben werden.

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https://www.juanlobo.info/widerrufsbelehrung/).
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Kalenderblatt
18. November

Das System implodiert

Kalenderblatt vom 18. November
“Das System implodiert”
“The system is imploding”
“La sistema esta implosionando”

Asche von Räucherwerk, Acryl. Acrylpaste, Glitter, Ölpastell auf Aquarellbütten ca. 21 x 15 cm

In diesem Bild vibriert eine gewaltige innere Spannung, wie ein Moment kurz vor der Entladung. Die beiden Sphären, eine in tiefem Blau, die andere erdig und schwer, wirken wie gegensätzliche Pole eines Systems, das seine Balance verloren hat. Die blaue Kugel schwebt wie ein dichtes, konzentriertes Zentrum geistiger Energie über einem brodelnden Feld aus Rot, Orange und Gelb. Sie scheint gefasst, fast stoisch,  ein Ruhepunkt, der dennoch unter Druck steht.

Die erdige Sphäre darunter wirkt dagegen fragiler, angegriffen, durchlässig. Ihre Textur aus Asche, Acrylpaste und zerfaserter Struktur trägt eine Atmosphäre von Auflösung und Verfall, als würde sie sich vor unseren Augen entmaterialisieren. Hier zeigt sich die Implosion: nicht als plötzlicher Knall, sondern als langsames Zusammenfallen eines Systems, das seinem eigenen inneren Gewicht nicht mehr standhält.

Die warmen Farbexplosionen ringsum, feuriges Rot, glühendes Orange, gebrochene Gelbtöne,  sind wie die letzten Funken eines Prozesses, der sich selbst verzehrt. Es ist ein Brennen, ein Transformieren, ein Übergang. Die Asche des Räucherwerks, bewusst eingesetzt, trägt das Thema weiter: Sie steht für Verbrennung, Reinigung, aber auch für das, was nach dem Feuer bleibt, das Unverwischbare, das Essenzielle.

Im Gesamtbild entsteht ein kraftvolles Narrativ des Wandels: Ein altes Gefüge bricht in sich zusammen, doch im Zusammenbruch liegt bereits der Keim einer neuen Ordnung. Die Kontraste, rund gegen zerfranst, kühl gegen heiß, dicht gegen brüchig, zeigen die Spannung zwischen Bestehendem und Kommendem.

„Das System implodiert“ ist damit nicht nur ein Titel, sondern ein energetischer Zustand: ein Bild über innere Revolution, über das Ende eines Zyklus und über jene stille, unerbittliche Kraft, die Transformation erst möglich macht.

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