Schlagwort-Archiv: Putschas

Kalenderblatt
26. Dezember

Putschas zur Rauchnacht

Kalenderblatt vom 26. Dezember
“Putschas zur Rauchnacht”
“Putscha for The Twelve Days”
“Putchas en la Noche del Humo Sagrado”

Acryl und Acrylpaste auf Aquarellbütten ca. 21 x 15 cm

Dieses Werk ist eine Einladung in einen Zwischenraum, dorthin, wo die Welt leiser wird und sich die Schleier zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem heben. „Putschas zur Rauchnacht“ entfaltet sich nicht als Bild, sondern als Erfahrung: ein visuelles Ritual, das den Moment kurz vor der Wandlung einfängt. Die vorherrschenden Blautöne tragen die Tiefe von Nacht, Traum und Unterbewusstsein in sich – kühl, weit, atmend – und erzeugen einen Sog, der den Blick nach innen zieht, dorthin, wo Bilder nicht erklärt, sondern erinnert werden.

Die Acrylpaste verleiht der Oberfläche eine archaische Körperlichkeit. Risse, Verdichtungen und Schichtungen wirken wie Spuren alter Wege, wie gelebte Zeit, die sich nicht glätten lässt. Nichts ist dekorativ, alles ist Bedeutungsträger. Die gelben Akzente leuchten nicht zufällig auf, sie sind Zeichen von Bewusstsein, kleine Feuerstellen im nächtlichen Blau, Hinweise auf Erkenntnis, die sich tastend ihren Raum nimmt. Sie wirken wie Fragmente von Hoffnung, Intuition oder innerem Wissen, das sich gerade erst formt.

Im unteren Bereich mischt sich ein erdiges Rot ins Geschehen, zurückhaltend, aber unübersehbar. Es verankert das Bild im Körperlichen, im Irdischen, im Blutgedächtnis. Hier begegnen sich Himmel und Erde, Rauch und Materie, Vision und Inkarnation. Die Rauchnacht – traditionell eine Schwelle im Jahreskreis – wird nicht illustriert, sondern verkörpert: als Moment der Sammlung, der Rückschau, der stillen Neuorientierung.

Dieses Bild spricht nicht laut, es flüstert. Es verlangt keine Analyse, sondern Präsenz. Wer sich darauf einlässt, spürt, dass es weniger um das Sehen geht als um das Erinnern einer inneren Landschaft, die jenseits von Worten existiert. „Putschas zur Rauchnacht“ ist kein abgeschlossenes Statement, sondern ein offenes Tor für Projektionen, Ahnungen und persönliche Bedeutungen. Ein Werk für Menschen, die bereit sind, sich berühren zu lassen von dem, was sich nicht festhalten lässt, und gerade darin seine größte Kraft entfaltet.

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Kalenderblatt
24. Dezember

Putschas am Heiligen Abend beim Heiligtum der Waldfee

Kalenderblatt vom 24. Dezember
“Putschas am Heiligen Abend beim Heiligtum der Waldfee”
“Putscha on Christmas Eve at the sainthood of the dryad”
“Putscha a la Noche Buena al santuario de la hada del bosque”

Acryl, Acrylpaste, Glitter, Inkjetdruck auf Spezialleinen ca. 15 x 21 cm

Dieses Bild ist eine Einladung. Eine Einladung, innezuhalten, näherzutreten und sich an etwas zu erinnern, das älter ist als Sprache. „Putschas am Heiligen Abend beim Heiligtum der Waldfee“ öffnet einen Raum jenseits des Alltäglichen und verdichtet ihn auf wenige Quadratzentimeter zu einem ikonischen Moment von Magie, Schwelle und innerer Einkehr.

Im Zentrum schwingt – sichtbar und doch fast hörbar – die Glocke. Sie ist kein Dekor, sie ist ein Ruf. Ein leiser, archetypischer Klang, der nicht durch die Luft geht, sondern durch das Bewusstsein. Glocken markieren Übergänge: von profan zu heilig, von außen nach innen, von Lärm zu Lauschen. Hier erklingt sie nicht für die Welt, sondern für jene, die bereit sind, zu hören.

Um sie herum liegen Blätter wie Gaben, Spuren eines vergangenen Zyklus, warm leuchtend in Rot, Gelb und Orange. Sie erzählen von Vergänglichkeit und gleichzeitig von Bewahrung. Nichts ist verloren, alles ist verwandelt. Der dunkle, erdige Grund hält diese Farben nicht gefangen, sondern trägt sie, wie der Wald das Fallende trägt. Es ist der Moment kurz vor der Erneuerung, der Atemzug zwischen Ende und Anfang.

Die Waldfee selbst erscheint nicht als Figur  und gerade darin liegt ihre Kraft. Sie ist Präsenz ohne Körper, Geist ohne Form. Das Heiligtum ist kein gebauter Ort, sondern entsteht aus Aufmerksamkeit, Hingabe und Stille. Hier wird deutlich: Das Heilige ist kein Ort, den man betritt, es ist ein Zustand, den man zulässt.

Die Materialität des Werkes verstärkt diese Botschaft mit Nachdruck. Acrylpaste schafft Relief, Widerstand, Erdung. Sie erinnert an Rinde, an verkrustete Erde, an Spuren von Zeit. Der Glitter ist kein Schmuck, sondern flüchtiges Licht  wie Tau, wie Sternenstaub, wie ein kurzes Aufblitzen des Unsichtbaren im Sichtbaren. Und der Inkjetdruck auf Spezialleinen macht das Bild zu einem Grenzgänger: zwischen Malerei und Objekt, zwischen Realität und Erinnerung, zwischen Jetzt und Mythos.

Dieses Werk wirkt wie ein Fundstück aus einer anderen Zeit, ein Relikt eines Rituals, das nie ganz verschwunden ist. Putscha erscheint dabei als vermittelnde Kraft, als Wesen zwischen den Welten, als stiller Hüter des Übergangs. Nicht laut, nicht erklärend, sondern achtsam, präsent, wach.

Am Ende bleibt kein fertiger Sinn, sondern eine Empfindung. Dieses Bild will nicht verstanden werden, es will gespürt werden. Es erinnert uns daran, dass gerade in der dunkelsten Nacht ein Licht antwortet, wenn wir still genug werden, um es wahrzunehmen. Und dass Magie dort beginnt, wo wir aufhören zu suchen und anfangen zu lauschen.

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