Schlagwort-Archiv: Gold

Kalenderblatt
25. Februar

Wir werden wie Gold sein

Kalenderblatt vom 25. Februar
“Wir werden wie Gold sein”
“We will be like gold”
“Estaremos como oro”

Acryl, Acrylpaste auf Acrylpapier ca. 21 x 15 cm

„Wir werden wie Gold sein“ ist ein Versprechen. Ein Verdichtungsraum aus Farbe, Materie und innerer Alchemie. Auf nur 21 x 15 Zentimetern entfaltet sich eine Wucht, die weit über das Format hinausreicht. Acryl und Acrylpaste verschmelzen zu einer Oberfläche, die nicht gemalt, sondern geformt wirkt, als hätte sich hier etwas durch die Materie hindurch an die Oberfläche gedrängt.

Das dominierende erdige Rotbraun erinnert an glühende Erde, an Oxidation, an Rost, an den Prozess des Werdens. Nichts ist glatt, nichts ist gefällig. Die Struktur wirkt aufgerissen, geschichtet, beinahe archaisch. Sie erzählt von Druck, von Hitze, von Transformation. Es ist die Ästhetik eines inneren Schmelzofens. Und genau darin liegt die Kraft dieses Werkes: Es zeigt nicht das Gold, es zeigt den Weg dorthin.

Mitten in dieser bewegten, fast eruptiven Textur steht ein rechteckiges Element in Gold, Weiß und Ocker. Es wirkt wie ein Monolith, wie ein eingelassener Fremdkörper, oder vielleicht wie ein freigelegter Schatz. Das Gold leuchtet nicht dekorativ, sondern behauptend. Es ist kein Schmuck. Es ist Essenz. Die vertikale Ausrichtung verstärkt diesen Eindruck: Hier richtet sich etwas auf. Hier erhebt sich Substanz aus dem Chaos.

Das Weiß, das sich neben dem Gold behauptet, bringt eine weitere Dimension ins Spiel: Klärung. Bewusstsein. Licht. Während das umgebende Rotbraun für das Ungeformte, das Erdige, das Rohmaterial steht, verkörpert das zentrale Feld die Veredelung. Es ist, als hätte sich inmitten der Reibung ein Kern herauskristallisiert. Ein innerer Wert, der nicht zerstört werden kann.

Der Titel „Wir werden wie Gold sein“ öffnet den Deutungsraum ins Kollektive. Nicht „Ich“. Nicht „Du“. Sondern „Wir“. Das Bild spricht von einer gemeinsamen Reifung. Von einer Entwicklung, die nicht ohne Druck geschieht. Gold entsteht nicht zufällig, es ist das Resultat von Zeit, Hitze und Verdichtung. Diese Arbeit erinnert uns daran, dass auch wir durch Prozesse gehen, die uns formen. Dass das, was zunächst wie Zerstörung wirkt, in Wahrheit Läuterung sein kann.

Die haptische Qualität der Acrylpaste verstärkt diese Botschaft. Die Oberfläche lädt nicht nur zum Betrachten, sondern zum Erspüren ein. Man möchte die Strukturen mit den Fingern nachzeichnen, die Schichten erkunden, die Spuren des Gestaltungsprozesses nachvollziehen. Es ist ein Bild, das Widerstand bietet und genau dadurch Tiefe gewinnt.

In seiner Reduktion liegt seine Stärke. Kein erzählerisches Beiwerk, keine figürlichen Ablenkungen. Nur Materie, Kontrast, Präsenz. Und darin eine stille, unerschütterliche Aussage: Transformation ist kein ästhetischer Akt. Sie ist ein Prozess der Verdichtung. Und am Ende dieses Prozesses steht Gold.

Dieses Werk ist eine visuelle Metapher für innere Reifung, für spirituelle Alchemie, für das Vertrauen in den eigenen Weg. Es sagt: Halte stand. Bleibe im Prozess. Lass dich formen. Denn unter der rauen Oberfläche, im Glühen der Erfahrung, wartet bereits dein Kern.

Wir werden wie Gold sein. Nicht, weil wir es von Anfang an sind, sondern weil wir bereit sind, es zu werden.

——————
Du kannst dieses Original kaufen:
Endpreis gemäß §19 UStG: 250.- Euro
Zahlung per PayPal oder Überweisung:
Gib im PayPal-Fenster bitte den Bildtitel an.
Versand innerhalb Deutschland kostenfrei 3–5 Tage
Widerrufsrecht 14 Tage (Details siehe Widerrufsbelehrung
——————
Teile diesen Beitrag

Kalenderblatt
23. Januar

Vielleicht wird's heut ein goldener Tag?

Kalenderblatt vom 23. Januar
“Vielleicht wird’s heut ein goldener Tag?”
“Perhaps today will be a golden day?”
“Quizás hoy será un día áureo?”

Acryl, Acrylpaste, Pigment auf Acrylpapier ca. 21 x 15 cm / Bild 875

Vielleicht wird’s heut ein goldener Tag?“ ist ein Bild, das leuchtet, ohne sich aufzudrängen. Eine Fläche in Gold, aber nicht glatt, nicht dekorativ, nicht geschniegelt. Dieses Gold trägt Spuren, Risse, Verdichtungen, kleine Unebenheiten wie Erinnerungen im Material. Es wirkt, als hätte sich hier etwas über Nacht gesetzt: ein stilles, erdnahes Strahlen, das nicht aus Glamour besteht, sondern aus Substanz.

Man sieht keine Motive im klassischen Sinn und genau darin liegt seine Kraft. Dieses Bild ist kein „Objekt“, es ist ein Zustand. Ein inneres Wetter. Es erinnert an eine Wand, die viele Tage gesehen hat, an Gestein, das vom Leben poliert wurde, an eine Oberfläche, die sich nicht erklärt, aber antwortet, sobald man sie betrachtet. Das Gold ist dabei nicht nur Farbe, es ist ein Versprechen. Ein „Ja“ im Ton der Zurückhaltung. Kein Triumph, sondern Würde.

Die Struktur wirkt wie eine Landschaft ohne Horizont: oben heller, offener, fast atmend, unten dichter, schwerer, mit einer Ahnung von Schwere, aus der sich das Licht erst herausarbeiten musste. Es ist, als würde das Bild sagen: Gold entsteht nicht, weil alles perfekt ist. Gold entsteht, weil etwas standgehalten hat. Weil etwas durch dunklere Schichten gegangen ist und trotzdem nicht aufgehört hat zu glauben.

Und dann ist da dieser Titel, der wie eine leise Selbstzusage klingt: „Vielleicht…“,  nicht sicher, nicht behauptend, sondern offen. Aber genau diese Offenheit macht es so menschlich. Denn wer kennt ihn nicht, diesen Moment am Morgen, in dem man noch nicht weiß, wie der Tag wird  und trotzdem eine winzige innere Bewegung spürt, die flüstert: Es könnte gut werden. Nicht als naiver Optimismus, sondern als bewusste Entscheidung, den Tag nicht vorab zu verlieren.

Dieses Werk wirkt wie ein goldener Schutzmantel über einem empfindsamen Kern. Es ist wie ein inneres Ritual: sich zu erinnern, dass selbst in einem gewöhnlichen Tag etwas Kostbares liegen kann. Nicht unbedingt sichtbar. Aber spürbar. Dieses Gold ist nicht „oben drauf“, sondern „von innen“. Es ist die Farbe von Reife, von Geduld, von gelebter Zeit.

„Vielleicht wird’s heut ein goldener Tag?“ ist damit nicht nur ein Bild, sondern eine Einladung: Sieh genauer hin. Atme. Werde langsamer. Und entdecke, dass Gold nicht nur glänzt, sondern auch trägt.

——————
Du kannst dieses Original kaufen:

Endpreis gemäß §19 UStG: 250.- Euro
Zahlung per PayPal oder Überweisung:
Gib im PayPal-Fenster bitte den Bildtitel an.
Versand innerhalb Deutschland kostenfrei 3–5 Tage
Widerrufsrecht 14 Tage (Details siehe Widerrufsbelehrung
https://www.juanlobo.info/widerrufsbelehrung/).
——————
Teile diesen Beitrag