Kalenderblatt
2. Februar

Kalenderblatt zum 2. Februar

Das Kalenderblatt zum 2. Februar
“Der Moment vor dem Gebet, wenn das Licht innehält”
“The Moment Before the Prayer, When the Light Holds Still”
“El momento antes del rezo, cuando la luz permanece”

Mixed Media auf Aquarellbütten ca 15 x 21 cm

Dieses Bild hält den Atem an. Es zeigt nicht den Moment des Gebets, sondern genau den Herzschlag davor. Jenen flüchtigen, kostbaren Augenblick, in dem die Welt still wird und sich alles ordnet, ohne dass ein Wort gesprochen werden muss. Das Licht verharrt, als hätte es begriffen, dass jede Bewegung jetzt zu viel wäre.

Die rote Sonne steht nicht im Aufgang, nicht im Untergang , sie ist einfach da. Unverrückbar, präsent, wach. Sie wirkt wie ein inneres Siegel, ein Zeichen des Bewusstseins, das sich sammelt. Rot ist hier keine Hitze, kein Drama, sondern konzentrierte Lebenskraft, verdichtet zu einem Punkt. Ein Zentrum. Ein inneres Ja.

Der goldgelbe Himmel breitet sich nicht aus, er hält. Seine Struktur ist lebendig, vibrierend, doch ohne Unruhe. Gelb wird hier zu Erkenntnis, zu einer stillen Klarheit, die nicht erklären will. Es ist das Licht der Sammlung, nicht der Erleuchtung. Ein Licht, das nicht drängt, sondern wartet.

Darunter liegt die erdige, raue Landschaft, fragmentiert, tastend, voller Spuren. Sie trägt das Gewicht des Menschlichen: Erfahrung, Erinnerung, Müdigkeit, Hoffnung. Die Erde ist nicht glatt, sie ist ehrlich. Und genau dadurch wird sie tragfähig. Sie hält den Moment, sie erdet ihn, sie macht ihn möglich.

Eine dunkle, wolkenartige Form schwebt im oberen Bildraum wie ein unausgesprochener Gedanke. Sie ist kein Hindernis, sondern ein Rest von Welt, der noch da ist, bevor man ihn loslässt. Zweifel, Alltag, Geschichte, alles darf bleiben, nichts muss verschwinden, um in die Stille zu treten.

Dieses Bild ist eine Schwelle. Es fordert nichts. Es erklärt nichts. Es öffnet. Es erinnert an jenen Zustand, in dem der Mensch noch ganz bei sich ist, bevor er sich ausrichtet auf etwas Größeres, wie auch immer man es nennt. Der Moment vor dem Gebet ist kein religiöser Akt, sondern ein menschlicher. Ein Akt der Sammlung, der Würde, der inneren Aufrichtung.

Am Ende bleibt ein Gefühl von sanfter Konzentration. Von Ankommen. Von „Jetzt“.
Das Licht bleibt. Und mit ihm die Gewissheit: Es ist alles bereit.

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Kalenderblatt
2. Februar

Bataillon D'amour

Kalenderblatt vom 2. Februar
“Bataillon D’amour”
“Battalion of love”
“Batallón del amor”

Acryl, Acrylpaste, Glitter auf Acrylpapier ca. 15 x 21 cm

Dieses Bild ist kein stilles Bekenntnis, sondern ein Aufruf in Bewegung. „Bataillon D’amour“ verdichtet sich hier zu einer visuellen Kampfansage der Liebe, roh, widerständig, leidenschaftlich. Die aggressiv gesetzten Rotflächen drängen nach vorn wie ein ungeordnetes Kollektiv, ein emotionales Aufbegehren, das sich nicht disziplinieren lässt. Rot ist hier kein dekoratives Feuer, sondern Blut, Hitze, Herzschlag,  die Farbe eines inneren Befehls, der keine Rückzugsoption kennt. Die scharfkantigen, fast zackigen Linien wirken wie Bruchkanten von Ideologien, wie Barrikaden im Inneren, über die hinweg sich etwas Bahn bricht, das größer ist als Angst oder Anpassung.

Das Gelb, das sich wie ein elektrischer Impuls durch das Zentrum zieht, ist Hoffnung unter Hochspannung, nicht sanft, sondern fordernd, ein Licht, das sich den Weg freischlägt durch Widerstand und Reibung. Die blauen Einsprengsel sind Momente der Erinnerung, der Melancholie, vielleicht auch der Klarheit, Atempausen im Getöse, die daran erinnern, dass Liebe nicht nur brennt, sondern auch weiß, warum sie kämpft. Die grobe Textur der Acrylpaste verstärkt den Eindruck von körperlicher Präsenz: Dieses Bild will nicht gefallen, es will standhalten.

Der Titel – entlehnt dem Song „Bataillon D’amour“ von Silly – ist hier keine Referenz, sondern Programm. In der Erinnerung an Tamara Danz schwingt der Geist des Widerstands mit, jener kompromisslosen Emotionalität, die Liebe nicht als Rückzug, sondern als politische, existentielle Kraft verstand. Dieses Bild marschiert nicht im Gleichschritt, es stürmt, es rebelliert, es liebt ohne Erlaubnis. „Bataillon D’amour“ ist hier ein inneres Heer, bewaffnet nicht mit Waffen, sondern mit Wahrhaftigkeit, Schmerz, Hoffnung und unbedingter Leidenschaft. Ein Bild wie ein Schlachtruf, für all jene, die wissen, dass Liebe niemals leise war.

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