Kalenderblatt
3. Februar

Astrales Tretminenfeld des gewöhnlichen Alltags

Kalenderblatt vom 3. Februar
“Astrales Tretminenfeld des gewöhnlichen Alltags”
“Astrally field of landmines of the common everyday life”
“Campo astral de minas de la vida cotidiana usual”

Acryl, Acrylpaste, Glitter, Kohle auf Acrylpapier ca. 21 x 15 cm

Dieses Bild ist ein energetisches Ereignis. „Astrales Tretminenfeld des gewöhnlichen Alltags“ öffnet einen Raum, in dem das Unsichtbare sichtbar wird und das Banale seine Tarnung verliert. Die graue, schichtweise aufgebaute Oberfläche wirkt wie eine verwitterte Alltagsmatrix: vertraut, funktional, scheinbar neutral. Doch unter dieser ruhigen Hülle lauert Spannung. Die Linien aus Kohle schneiden wie Nervenbahnen durch das Feld, suchend, tastend, immer in Bewegung, als würde das Bild selbst atmen und auf Berührung reagieren.

Die gelben Einschlüsse erscheinen wie kurze Lichtblitze der Erkenntnis, fragile Momente von Klarheit, die im Vorübergehen aufleuchten. Sie sind nicht dominant, sondern kostbar, Hinweise darauf, dass Bewusstsein im Alltag nicht laut sein muss, um wirksam zu sein. Ihnen gegenüber stehen die vertikalen roten Markierungen: Warnzeichen, Impulse, Alarmsignale. Sie markieren Zonen erhöhter Aufmerksamkeit, jene Stellen, an denen das Gewöhnliche kippt und sich als energetisch aufgeladen entlarvt. Hier liegt das „Tretminenfeld“, nicht als Bedrohung, sondern als Einladung zur Wachheit.

Die eingesetzte Acrylpaste verleiht dem Werk eine körperliche Präsenz; Glitter reflektiert Licht wie feiner Staub aus anderen Ebenen und erinnert daran, dass selbst im Schweren ein Schimmer des Transzendenten wohnt. Nichts ist glatt, nichts abgeschlossen. Jede Schicht erzählt von Reibung, Überlagerung und Erfahrung. Das Bild fordert nicht zur Flucht auf, sondern zur bewussten Navigation: Wer den Alltag durchschreitet, ohne hinzusehen, übersieht seine energetischen Knotenpunkte. Wer jedoch innehält, erkennt Muster, Signale und Chancen.

So wird das Werk zu einer visuellen Landkarte des inneren Gangs durch den Tag. Es sagt: Der Alltag ist nicht harmlos, er ist hochenergetisch. Jeder Schritt kann Routine sein oder Erkenntnis. Dieses Bild entscheidet sich für Letzteres. Es macht sichtbar, was wir sonst übergehen, und verleiht dem Gewöhnlichen eine astrale Tiefenschärfe, die lange nachwirkt.

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Kalenderblatt
3. Februar

Der Feuervogel entschwindet in eine andere Dimension

Das Kalenderblatt zum 3. Februar
“Der Feuervogel entschwindet in eine andere Dimension”
“The fire bird is vanishing in an other dimension”
“El pájaro de fuego está desvaneciéndose en una otra dimensión.”

Aquarell, Graphit auf Aquarellbütten ca 21 x 15 cm

Dieses Aquarell wirkt wie ein Übergangsmoment zwischen Welten, festgehalten in dem Augenblick, in dem das Sichtbare sich bereits auflöst und das Unsichtbare übernimmt. Der Feuervogel ist nicht mehr in voller Gestalt präsent, sondern im Prozess des Entschwindens, sein Körper zerfasert, seine Konturen lösen sich, seine Energie zieht sich aus der Materie zurück. Genau darin liegt die Kraft dieses Bildes: Es zeigt nicht den Vogel, sondern seinen Abschied.

Die warmen Rot-, Ocker- und Goldtöne tragen noch die Erinnerung an Feuer, Lebenskraft und Schöpfungsenergie, während die kühlen, graublauen Ausläufer bereits auf eine andere Dichte des Seins verweisen. Der Vogel scheint sich nicht nach oben zu erheben, sondern seitlich in eine andere Realität zu gleiten, als würde er eine Membran durchdringen, die nur für einen flüchtigen Moment sichtbar ist. Nichts geschieht abrupt, alles ist Übergang, Verwandlung, leises Hinübergleiten.

Das graphitene Raster im Hintergrund wirkt wie die Ordnung der bekannten Welt, ein Symbol für Struktur, Zeit, Gesetzmäßigkeit. Gerade diese klare, rationale Fläche kontrastiert mit der fließenden, organischen Auflösung des Vogels. Es ist, als würde das Bild sagen: Was wirklich wesentlich ist, lässt sich nicht festhalten, nicht einordnen, nicht vermessen. Der Feuervogel entzieht sich der Matrix des Greifbaren.

Am unteren Bildrand verdichtet sich die Energie in einer kugelartigen Form, ein Same, ein Planet, ein Bewusstseinskern. Hier endet nichts, hier konzentriert sich etwas Neues. Der Abschied ist zugleich ein Ursprung. Der Vogel verlässt diese Ebene nicht aus Schwäche, sondern aus Vollendung. Seine Mission hier ist erfüllt.

Dieses Werk erzählt von Transformation ohne Drama, von Macht ohne Lautstärke, von spiritueller Reife. Es lädt den Betrachtenden ein, den eigenen Widerstand gegen das Loslassen zu spüren und ihn sanft zu überwinden. Denn der Feuervogel stirbt nicht. Er wechselt die Frequenz.

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