Kalenderblatt
31. Juli

Kalenderblatt zum 31. Juli

Das Kalenderblatt zum 31. Juli
„Am Rand der Wirklichkeit“
„On The Edge Of Reality“
„Al borde de la realidad“

Aquarell und Acrylpaste auf Aquarellbütten ca 15 x 21 cm

Am Rand der Wirklichkeit ist ein kontemplatives Werk, das zwischen Landschaft und Abstraktion oszilliert. In einer subtilen Komposition aus lasierenden Farbschichten und pastoser Struktur öffnet sich ein Raum, der weniger darstellt als andeutet – ein Zwischenreich.

Die klare Horizontlinie durchschneidet ein diffuses Feld aus Licht und Dunst. Sie wirkt wie ein Schwellenmoment, wie ein Übergang von der sichtbaren in die unsichtbare Welt. In dieser Reduktion liegt eine tiefe Kraft: Das Werk verzichtet auf äußere Details und führt stattdessen nach innen – zu einem Ort, an dem Empfindung und Stille sich begegnen.

Das Bild ist Teil einer Werkreihe, die sich mit inneren Übergängen, Bewusstseinsräumen und dem Licht als metaphysischem Prinzip auseinandersetzt. Es eignet sich sowohl als meditativer Blickfang als auch als Einladung zur persönlichen Reflexion.

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Kalenderblatt
30. Juli

Nur die Unbeständigkeit ist beständig

Das Kalenderblatt zum 30. Juli
“Nur die Unbeständigkeit ist beständig”

“Only the changeableness is constant”
“Solamente la inconstancia es estable”
Acryl und Acrylpaste auf Aquarellbütten ca 21 x 15 cm

Ein Seelenbild über das Geschenk des Wandels

Manchmal beginnt Veränderung leise.
Ein inneres Ziehen. Ein leiser Ruf.
Etwas Altes passt nicht mehr, und das Neue ist noch nicht greifbar.
Dieses Bild fängt genau diesen Moment ein – jenen Zwischenraum, in dem nichts sicher ist, aber alles möglich wird.

Oben tobt das Unsagbare – ein Wirbel aus Dunkelblau, Weiß und eruptivem Orange. Gedanken, Erinnerungen, Emotionen. Und dazwischen: ein Impuls. Wie eine Flamme, die nicht zerstört, sondern klärt. Energie, die durchbricht, wenn man bereit ist, sich dem Leben wirklich zu öffnen.

Ein schmaler Übergangsbereich folgt – fast wie ein Tor. Eine Schwelle zwischen innerem Aufruhr und tiefer Gewissheit. Er trennt nicht – er verbindet. Er deutet an, dass jeder Umbruch auch ein Neubeginn ist.

Im unteren Teil ruht das Gewordene. Erdige Gelbtöne, Schichten, Spuren. Eine Landschaft, die atmet. Es ist kein Stillstand – es ist gereifte Tiefe. Ein Boden, aus dem etwas wachsen will. Unvollkommen. Echt. Voller Leben.

Dieses Werk ist mehr als Farbe auf Papier.
Es ist ein Bild für Menschen, die nicht mehr festhalten, sondern vertrauen lernen. Für jene, die Wandel nicht fürchten, sondern in ihm ihre Wahrheit finden.
Es erinnert daran, dass das Leben kein statisches Konzept ist – sondern ein lebendiger Prozess.

„Nur die Unbeständigkeit ist beständig“
Ein stilles, kraftvolles Symbol.
Für Zeiten der Transformation.
Für Räume, in denen Ehrlichkeit, Tiefe und inneres Wachstum Platz haben dürfen.

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