Kalenderblatt
10. September

Kalenderblatt 10. September

Das Kalenderblatt zum 10. September
„Die Erinnerung einer Blume an den Sommer, den sie geträumt hat“
“The Memory of a Flower Dreaming of Summer”
“El recuerdo de una flor que soñaba con el verano”

Aquarell und Acrylpaste auf Aquarellbütten ca 21 x 15 cm

Der Titel öffnet die Tür in eine Welt, die nicht nur gesehen, sondern gefühlt werden will. Wer dieses Werk betrachtet, spürt sofort eine stille Sehnsucht: das zarte Leuchten von Gelb und Orange erinnert an Wärme, an ein inneres Aufblühen, das sich trotz Schatten behauptet. Es ist ein Bild, das nicht laut ruft, sondern sanft in die Seele flüstert.

Die Atmosphäre, die entsteht, ist ruhig und zugleich melancholisch, wie ein stiller Nachmittag, an dem Erinnerungen wach werden. Doch zugleich pulsiert in den Farbschichten ein lebhafter Kern, ein kaum fassbares Versprechen von Lebenskraft, das sich immer wieder neu entzündet.

Dieses Werk erzählt die Geschichte einer inneren Blume, die vielleicht niemals in der äußeren Welt existiert hat, eine Blume, die aus Träumen geboren wurde. Man könnte sagen: Sie symbolisiert das, was wir in uns tragen, wenn wir hoffen, wenn wir erinnern, wenn wir uns an die Sonne halten, selbst im tiefsten Schatten.

Die Fragen, die das Bild stellt, sind universell: Wo bewahren wir unsere eigenen Sommer auf? Welche Farben leben in uns weiter, wenn das Außen sich verdunkelt? Und welche Träume dürfen blühen, auch wenn sie nie sichtbar werden?

Auf emotionaler Ebene spricht es von Verlust und Wiedererinnerung, auf spiritueller Ebene von der Kraft der Seele, Licht im Dunkel zu finden, und auf sozialer Ebene könnte es gar als Sinnbild für das menschliche Bedürfnis nach Hoffnung gelesen werden. Politisch lässt sich darin der Widerstand des Zarten gegen das Harte sehen, das Pochen der Schönheit, wo sie am wenigsten erwartet wird.

Die Originalität des Werkes liegt nicht in der Darstellung einer Blume – die kennen wir alle – sondern in der Art, wie diese Blume Traum, Erinnerung und Gefühl zugleich ist. Sie ist kein botanisches Abbild, sondern eine Seelenlandschaft, ein Spiegel innerer Resonanz.

Wer dieses Bild erwirbt, nimmt nicht nur ein Kunstwerk mit nach Hause, sondern eine Botschaft: dass es immer Sommer gibt, wenn wir ihn in uns tragen. Dass jede Blüte, selbst wenn sie nur geträumt ist, eine Wahrheit enthält, die uns verändert. Dieses Werk ist eine Einladung, sich selbst in den Farben wiederzufinden und genau darin liegt seine unwiderstehliche Kraft.


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Kalenderblatt
9. September

Die Sonne schaut vorbei

Kalenderblatt zum 9. September
„Die Sonne schaut vorbei“

„The sun comes around“
„El sol esta passando“

Acryl und Acrylpaste auf Aquarellbütten ca. 21 x 15 cm

Der Titel öffnet ein Tor in eine Welt, in der Licht und Wärme unerwartet in unser Leben treten. Das Bild pulsiert in goldenen, leuchtenden Tönen, die wie ein aufbrechender Sonnenstrahl wirken, und wird zugleich von kraftvollem Violett umrahmt, eine Farbe, die seit Jahrhunderten für Spiritualität, Würde und Transformation steht.

Spontan löst das Werk eine Mischung aus Geborgenheit und Aufbruch aus. Man spürt die Kraft der Sonne, die selbst durch dichte Schichten dringt, als wolle sie dem Betrachter zuflüstern: „Ich bin da – immer.“ Es entsteht eine Atmosphäre, die lebendig, erhaben und zugleich beruhigend wirkt.

Eine Geschichte schwingt mit: Das Werk erzählt von jenen Momenten im Leben, in denen plötzlich ein Funken Hoffnung den grauen Alltag durchdringt. Von Augenblicken, in denen das Innere Licht gegen äußere Schwere gewinnt. Die Sonne, hier nicht als brennender Feuerball, sondern als sanft leuchtende, goldene Scheibe, könnte für das eigene Herz, die innere Quelle oder das göttliche Prinzip stehen.

Die Botschaft? „Das Licht findet immer seinen Weg.“,  auch wenn wir es nicht erwarten. Spirituell gelesen kann das Bild als Einladung verstanden werden, sich dem unerschütterlichen Zyklus von Dunkel und Licht anzuvertrauen. Emotional erinnert es uns daran, wie tröstlich es ist, wenn nach langen Zeiten der Schatten plötzlich wieder Wärme spürbar wird.

Mehrere Deutungsebenen eröffnen sich:

  • Emotional: Hoffnung, Zuversicht, innere Stärke.
  • Spirituell: Die Sonne als Symbol für göttliche Gegenwart und Bewusstsein.
  • Sozial: Das Werk erinnert daran, dass selbst in Krisenzeiten ein gemeinsames Licht alles verändern kann.
  • Politisch: Man könnte es als Manifest für den Sieg von Klarheit und Wahrheit über Vernebelung und Chaos lesen.

Das Bild stellt Fragen, die tief ins Herz gehen: „Wann hast du das letzte Mal gespürt, dass die Sonne nur für dich durchgebrochen ist? Wann hast du dich zuletzt dem Licht geöffnet?“

In seiner Kombination aus strahlender Einfachheit und vielschichtiger Symbolik wirkt dieses Werk originell und zugleich archetypisch vertraut, wie ein kollektives Urbild, das in uns allen ruht.

Wer „Die Sonne schaut vorbei“ betrachtet, wird eingeladen, nicht nur ein Bild zu sehen, sondern ein Erlebnis zu fühlen, ein Moment von Klarheit, Kraft und innerer Wärme, der im eigenen Raum weiterstrahlt. Dieses Werk ist nicht einfach Dekoration. Es ist ein täglicher Reminder, dass Hoffnung immer wiederkehrt und dass die Sonne auch bei uns jederzeit vorbeischauen kann.

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