Kalenderblatt
10. November

Kalenderblatt 10. November

Das Kalenderblatt zum 10. November
„Im Lichtschatten eines gefallenen Engels“
„In the Shadow of a Fallen Angel’s Light“
„En la sombra luminosa de un ángel caído“

Aquarell auf Aquarellpapier ca 15 x 20 cm

In diesem Aquarell entfaltet sich eine kraftvolle, zugleich verletzliche Geschichte aus Farbe, Licht und Stille. Ein strahlendes Zentrum aus Goldgelb brennt sich in das Auge des Betrachters, wie ein letzter Schimmer himmlischer Reinheit, der sich weigert, in der Dunkelheit zu verglühen. Umgeben von aufgewühlten Schichten aus Rot, Grau und Schwarz, wirkt dieses Leuchten wie die Erinnerung an eine höhere Welt, die längst verloren scheint.

Der gefallene Engel ist hier nicht nur ein biblisches Symbol,  er steht für den inneren Sturz, den jeder Mensch kennt: den Moment, in dem Ideale verglühen, Gewissheiten zerbrechen und man sich im Zwielicht zwischen Licht und Schatten wiederfindet. Doch gerade in diesem Spannungsfeld offenbart sich eine stille Größe: das Licht erlischt nicht, es verwandelt sich, sucht neue Wege durch die Dunkelheit.

Das Bild erzählt von Schmerz und Schönheit, von der unausweichlichen Bewegung zwischen Aufstieg und Fall, Hoffnung und Verzweiflung. Die fließenden Übergänge, das unruhige Pulsieren der Farben, das Ineinander von Feuer und Asche, all das macht das Werk zu einem emotionalen Spiegel für die menschliche Erfahrung.

„Im Lichtschatten eines gefallenen Engels“ ist ein Seelenraum, in dem der Betrachter eingeladen wird, seine eigenen Wunden, seine Sehnsucht nach Licht und seine verborgene Stärke zu erkennen. In diesem Bild wird das Fallen selbst zum Ausdruck göttlicher Bewegung, ein Aufruf, das Licht auch im Schatten zu finden.

Teile diesen Beitrag

Kalenderblatt
10. November

Kalenderblatt 10. November

Das Kalenderblatt zum 10. November
„Verbindung“
„Connection“
„Conexión“

Acryl und Acrylpaste auf Aquarellbütten ca 21 x 15 cm

Dieses Werk ist ein kraftvolles Sinnbild für das Unsichtbare, das alles Leben durchdringt. Auf dem leuchtend warmen Grund aus tiefem Rot und vibrierendem Orange entfaltet sich eine Energie, die zugleich irdisch und himmlisch wirkt. Aus der Tiefe des Farbraums erheben sich goldene Formen, wie zwei Pole, die einander anziehen und ein Feld lebendiger Schwingung erzeugen. Zwischen ihnen fließt eine zarte Spur aus Gold,  ein Strom der Einheit, der die Trennung überwindet und das Dazwischen zum Ort der Wandlung erhebt.

Das Bild erzählt von der Kraft des Miteinanders, vom inneren Dialog zwischen Herz und Geist, vom Atem, der Himmel und Erde verbindet. Das Gold steht für das Ewige, das Unveränderliche, das im Chaos der Welt leuchtet. Die roten und orangen Töne sind das Blut des Lebens, die leidenschaftliche Bewegung, der Mut, sich einzulassen. Zusammen bilden sie eine visuelle Meditation über das, was in der Tiefe unseres Seins geschieht, wenn wir uns öffnen, für Liebe, für Bewusstsein, für das große Ganze.

In seiner Essenz ist „Verbindung“ ein Lobgesang auf die Resonanz, die entsteht, wenn zwei Kräfte sich berühren und etwas Drittes geboren wird: ein Moment reiner Präsenz, in dem das Getrennte eins wird.

Teile diesen Beitrag