Kalenderblatt
20. November

Kalenderblatt zum 20. November

Das Kalenderblatt zum 20. November
„Aufsteigende Geheimnisse“
„Ascending Secrets“
„Secretos Ascendentes“

Aquarell auf Aquarellpapier ca 15 x 21 cm

In diesem Bild entfaltet sich eine dynamisch-mystische Reise, die den Betrachter unmittelbar in einen vibrierenden Übergangsraum hineinzieht. Die aufsteigenden, ineinanderfließenden Farbspuren wirken wie geheime Energiefäden, die sich aus der Tiefe des Unbewussten lösen und ihren Weg ans Licht suchen.
Besonders der leuchtende Gelbbereich im Zentrum erscheint wie ein inneres Feuer, ein Kern der Erkenntnis, der durch Schatten, Schleier und Schichtungen bricht. Die vertikalen Linien wirken dabei wie Boten einer unsichtbaren Bewegung, die etwas Verborgenes nach oben trägt, ein stilles Pulsieren, das in die Höhe strebt und zugleich in die Weite fließt. Die kühleren Grün- und Blautöne öffnen einen Raum, der an mythische Landschaften erinnert, an Orte, an denen sich Natur und Geheimnis berühren. Im Kontrast dazu schaffen die dunkleren, beinahe rauchigen Passagen eine Atmosphäre des Unergründlichen, als lausche man einer Botschaft, die noch nicht vollständig gesprochen wurde.
So vereint das Werk kraftvolle Aufwärtsbewegung mit mystischer Tiefe: ein Bild, das nicht nur Formen zeigt, sondern den Moment, in dem ein Geheimnis beginnt, sich zu erheben.
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Kalenderblatt
19. November

A Whole Lotta Love

Kalenderblatt vom 19. November
„A Whole Lotta Love“

Acryl, Acrylpaste auf Aquarellbütten ca. 15 x 21 cm

Dieses Bild pulsiert wie ein aufgedrehter Verstärker, der die Wände vibrieren lässt. Der erste Eindruck ist ein explosives Rot, das sich wie ein leidenschaftlicher Strom über die Bildfläche ergießt. Es wirkt, als würde das Bild selbst atmen, heiß, ungestüm, elektrisch aufgeladen. Die kraftvollen Schwünge erinnern an gitarrenverzerrte Herzschläge, an die rohe Energie eines Moments, der sich nicht zähmen lässt.

Zwischen den impulsiven Rotflächen blitzen hellere, fast körperhafte Strukturen auf, die aussehen wie aufgerissene Stellen einer Oberfläche, unter der sich Emotionen stauen. Dieser Wechsel aus Verdichtung und Aufbrechen erzeugt ein Gefühl von innerem Drängen, von etwas, das unbedingt nach außen will. Es ist, als ziehe die Malerei den Betrachter mitten hinein in einen Strudel aus Verlangen, Anziehung und Befreiung.

Besonders auffällig ist der blaue, fast kubische Farbraum im unteren Bereich,  wie ein Gegenpol, ein energetisches Ventil. Er steht im Kontrast zum heißen Rot, als wäre er ein kühlender, geheimnisvoller Kern, in dem sich das rohe Gefühl bündelt und neu formiert. Dieser Kontrast verstärkt das Thema Liebe: das Aufeinanderprallen von Hitze und Tiefe, von Leidenschaft und rätselhafter Ruhe.

Das Bild wirkt insgesamt wie eine visuelle Übersetzung eines Gitarrenriffs – wild, vibrierend, unverschämt direkt. Es ist ein Statement: Liebe ist nicht leise. Sie ist ein Feuer, das Räume füllt, Grenzen sprengt und uns zwingt, uns selbst zu spüren.

„A Whole Lotta Love“ zeigt genau das: eine Liebe, die nicht bittet, sondern fordert; die nicht flüstert, sondern brüllt; die nicht nur gefühlt, sondern gelebt werden will. Dieses Werk ist keine Betrachtung,  es ist ein Erlebnis.

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