
Das Morgenbild zum 12. Januar
“Strömende Farbenergie im offenen Grenzraum der Wahrnehmung”
“Flowing Color Energy in the Open Borderzone of Perception”
“Energía cromática fluida en el espacio liminal abierto de la percepción”
Acryl und Acrylpaste auf Aquarellbütten ca 15 x 21 cm
In diesem Bild verdichtet sich Energie zu Erfahrung. Die Komposition entfaltet sich wie ein vibrierender Übergangsraum, in dem Farbe nicht bloß Oberfläche bleibt, sondern sich zu bewegter, atmender Substanz innerer Wahrnehmung transformiert. Die glühenden Rot- und Gelbtöne im oberen Bildfeld öffnen einen Raum der Spannung und Erwartung, als ließe sich ein Moment festhalten, in dem Licht, Hitze und emotionale Intensität zu einer pulsierenden Präsenz verschmelzen.
Darunter entsteht ein vielschichtiges Geflecht aus Blau-, Grün- und Weißstrukturen. Es verweigert jede eindeutige Lesbarkeit als Landschaft und zeigt sich stattdessen als texturierte Zone des Übergangs, ein Feld, in dem Materie, Bewegung und Gefühl untrennbar ineinandergreifen. Nichts ist abgeschlossen, nichts ruht: Jeder Pinselzug, jede Spur der Acrylpaste trägt die Spur von Druck, Reibung, Entladung und Transformation.
So lädt das Werk nicht zu distanzierter Betrachtung ein, sondern zu einem aktiven Eintreten in einen offenen Grenzraum der Wahrnehmung. Wahrnehmen geschieht hier nicht von außen, sondern aus der Bewegung heraus, als Prozess, der ins Strömen gerät und sich weiter entfaltet, je länger man im Bild verweilt.
Was sichtbar wird, ist weniger ein Gegenstand als eine innere Dynamik zwischen Chaos und Klarheit, Erdung und Aufbruch, Schwere und leuchtender Weite. Dieses Bild erklärt nichts und behauptet nichts; es wirkt, resoniert und bleibt als energetische Erfahrung im Körper zurück.
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