
Das Kalenderblatt zum 16. Januar
“Unwetter über Monte Curiano”
“Storm over Monte Curiano”
“Tempestad arriba Monte Curiano”
Dieses Aquarell entfaltet die dramatische Intensität eines heraufziehenden Unwetters und verwandelt die Landschaft von Monte Curiano in einen inneren Resonanzraum, ein Spannungsfeld zwischen Bedrohung und Verheißung, zwischen Dunkelheit und Erwachen. Die fließenden Übergänge der violetten, grauen und verdichteten Wolkenformationen erzeugen ein Gefühl kraftvoller Bewegung, als würde der Himmel selbst pulsieren. Aus dieser aufgeladenen Atmosphäre bricht ein leuchtender, kraftvoller Lichtkeil hervor, kein sanftes Schimmern, sondern ein eruptives Zeichen innerer Klarheit und stiller Entschlossenheit.
Unter diesem dramatischen Himmel ruht eine erdverbundene, ruhige Landschaft, getragen von gedämpften Grün- und Blautönen, die Stabilität und Sammlung vermitteln. So entsteht ein spannungsvoller Gegenpol: oben das aufgewühlte, kosmische Geschehen, unten die stille, tragende Erde. Diese Dualität lässt das Werk zu einer poetischen Allegorie innerer Transformation werden. Es erzählt von Momenten des Umbruchs, von inneren Gewittern und von jener verborgenen Kraft, die sich zeigt, wenn alles ins Wanken gerät.
„Unwetter über Monte Curiano“ ist damit mehr als eine Landschaftsdarstellung, es ist ein stilles Manifest von Mut, Veränderung und schöpferischer Neuordnung. Es erinnert daran, dass jeder Sturm nicht nur Bedrohung, sondern auch den Keim eines Neubeginns in sich trägt und dass selbst in der dunkelsten Wolke das Licht der Erneuerung verborgen liegt.
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