Kategoriearchiv: Remastert

Kalenderblatt
14. Oktober

Kalenderblatt 14. Oktober

Das Kalenderblatt zum 14. Oktober
„Im Tempel des ersten Lichts“

„In the Temple of the Dawn“
„En el Templo de la Primera Luz“

Acryl, Goldkarton und Acrylpaste auf Aquarellbütten ca 15 x 21 cm

Es gibt Momente, in denen das Licht nicht einfach nur den Tag gebiert, es öffnet ein Tor in etwas Größeres, etwas, das jenseits der sichtbaren Welt liegt. Dieses Bild erzählt von einem solchen Moment. Von jenem Augenblick, in dem die erste Schwingung der Schöpfung den Raum berührt und das Dunkel in Farbe übersetzt.

„Im Tempel des ersten Lichts“ ist keine Landschaft im herkömmlichen Sinn,  es ist eine innere Landschaft. Ein Ort zwischen Erinnerung und Werden. Der goldene Kreis, wie eine Sonne, wie ein göttliches Siegel, thront über einem vibrierenden Feld aus Rot, Gelb und Weiß. Hier tanzt das Feuer der Transformation mit der Kühle des Unbekannten. Wer sich hineinversenkt, spürt: dieses Licht kommt von innen.

Man erzählt sich, dass am Anfang aller Dinge ein Tempel stand, aus reinem Klang und goldener Stille. In ihm erwachte das erste Licht, das später die Welt erschuf. Dieses Werk fängt diesen mythischen Ursprung ein, den Moment, in dem Energie Form wird, in dem etwas Unsichtbares beginnt, sichtbar zu atmen.

Die reliefartige Struktur, das vibrierende Gold, die rhythmische Bewegung der Farben, all das schafft ein Feld, das nicht nur betrachtet, sondern erlebt werden will. Es lädt dich ein, still zu werden und zu hören, was dein eigenes Licht dir zuflüstert.

Dieses Werk ist mehr als Acryl auf Papier. Es ist ein spirituelles Symbol, ein Portal zu einem inneren Erwachen. Es hängt nicht einfach an der Wand, es arbeitet im Raum, erinnert dich an deine Essenz, an den göttlichen Funken, der dich erschaffen hat.

Wenn du dieses Bild betrachtest, dann trittst du selbst ein in den Tempel des ersten Lichts. Und vielleicht erkennst du darin den Ort, an dem dein eigener Morgen beginnt.

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14. Oktober

Kalenderblatt 14.Oktober

Das Kalenderblatt zum 14. Oktober
„Im Atem der Schöpfung – Die Brücke des Lichts“
„The Bridge of Light in the Breath of Creation“
“El Puente de la Luz en el Aliento de la Creación”

Aquarell auf Aquarellpapier ca 15 x 21 cm

Das Aquarell ist eine Einladung in den Ursprung selbst. Schon im ersten Blick entfaltet sich eine Atmosphäre von tiefer Ruhe und stiller Erhabenheit, als hielte der Moment den ersten Atemzug des Universums fest. Zwischen fließenden Übergängen von Gold, Blau und Purpur spannt sich eine Brücke, zart und doch kraftvoll, wie ein Symbol des Werdens, der Übergang zwischen Licht und Materie, zwischen Traum und Erwachen.

Das Bild berührt unmittelbar das Gefühl von Geborgenheit im Unendlichen. Etwas in uns erkennt diesen Zustand, den Augenblick, bevor Form entsteht, bevor Denken einsetzt. Es ruft Urschichten des Bewusstseins wach: die Ahnung, dass alles Leben in einem einzigen schöpferischen Atem verbunden ist. Die Farben scheinen nicht gemalt, sondern gehaucht, als wären sie vom Licht selbst auf das Papier getragen worden.

Gleichzeitig stellt das Bild Fragen: Wo beginnt Schöpfung? Wo endet sie? Ist die Brücke ein Übergang nach außen, in eine neue Welt, oder führt sie nach innen, in das Herz des Betrachters? Sie scheint zwischen den Elementen zu schweben, zwischen Wasser und Himmel, Körper und Geist. Diese Schwebe erzeugt Spannung und Frieden zugleich, das Paradox jeder wahren Transformation.

Auf emotionaler Ebene weckt das Werk Staunen, Demut und Sehnsucht. Auf spiritueller Ebene erinnert es an das ewige Werden des Lebens, an jene unsichtbare Kraft, die in jedem von uns pulsiert. Auf einer universellen, fast archetypischen Ebene wird die Brücke zur Metapher des Bewusstseins selbst: der Verbindung zwischen dem Irdischen und dem Göttlichen, dem Sichtbaren und dem Unsichtbaren.

Wer sich in dieses Bild vertieft, spürt eine leise Bewegung, als würde das Licht selbst atmen. Es ist, als würde man Zeuge eines Anfangs, der nie aufgehört hat zu geschehen. „Im Atem der Schöpfung – Die Brücke des Lichts“ ist mehr als Malerei; es ist ein Spiegel für die Sehnsucht nach Einheit, nach Rückkehr ins Ursprüngliche.

Der Betrachter bleibt nicht außen vor, das Bild zieht ihn hinein in seinen eigenen Schöpfungsatem. Es fragt nicht nach Verständnis, sondern nach Hingabe. Nach dem Mut, die Brücke zu überqueren.

Wenn du dieses Werk betrachtest, spürst du, dass es dich nicht anschaut,  sondern erkennt. Und in diesem Erkennen liegt sein Zauber: ein stilles, goldenes Versprechen, dass auch in uns das Licht der Schöpfung weiteratmet. ?

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