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Kalenderblatt
21. September

Kalenderblatt zum 21. September

Das Kalenderblatt zum 21. September
„Fließende Erinnerung“
“Flowing Memory”
“Memoria Fluida”

Acryl und Acrylpaste auf Aquarellbütten ca 21 x 15 cm

Dieses Bild trägt den Titel „Fließende Erinnerung“  und schon der erste Blick entfacht ein Gefühl von Bewegung, von etwas, das nicht greifbar bleibt und doch im Innersten berührt. Die Emotionen, die aufsteigen, reichen von leiser Melancholie bis hin zu einer ruhigen Geborgenheit. Es ist, als würde ein vertrautes Echo aus der Tiefe der Seele aufsteigen, unaufhaltsam und zugleich sanft, wie Wellen, die immer wieder an denselben Strand zurückkehren.

Die Atmosphäre oszilliert zwischen ruhig und dramatisch – ein Spannungsfeld, das den Betrachter hineinzieht und nicht mehr loslässt. Die goldenen, erdigen Strukturen wirken wie ein Boden, ein Halt, während die kräftigen Blautöne sich wie Erinnerungsströme darüberlegen, geheimnisvoll, voller Energie und Tiefe.

Die Geschichte, die das Bild erzählt, ist die einer Erinnerung, die nicht vergeht. Vielleicht ein Gefühl, das im Herzen verankert bleibt, vielleicht eine Gestalt, die nur noch in Fragmenten sichtbar ist, aber dennoch ihre Präsenz behauptet. Wer länger hinsieht, erkennt ein fast figürliches Aufscheinen: eine Gestalt im Übergang, zwischen Sichtbarkeit und Auflösung. Das Bild symbolisiert das fragile Zusammenspiel von Vergänglichkeit und Beständigkeit, von dem, was uns entgleitet, und dem, was uns ewig prägt.

Die Deutungsebenen sind vielfältig: emotional wirkt es wie eine Einladung, die eigene Sehnsucht zu spüren. Spirituell eröffnet es den Raum, das Unsichtbare wahrzunehmen,  die Schleier zwischen den Welten, die sich in Farbwirbeln verdichten. Sozial könnte es gelesen werden als Symbol unserer Zeit: nichts ist statisch, alles im Wandel, und doch gibt es Spuren, die unauslöschlich bleiben.

Das Werk stellt Fragen: Welche Erinnerungen trägst du in dir, die nicht vergehen? Was darf verblassen, was soll für immer bleiben? Wie viel von dir selbst erkennst du in den Strömungen und Schleiern wieder?

Die Stimmung passt perfekt zur vermuteten Intention: eine Einladung, innezuhalten, das Unsichtbare zu spüren, das Verborgene zu erinnern und sich selbst in der Bewegung des Lebens neu zu entdecken.

„Fließende Erinnerung“  ist ein Spiegel der Seele, ein poetisches Stück Ewigkeit auf Leinwand, für alle, die Tiefe und Resonanz in ihrem Raum erleben wollen.

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Kalenderblatt
21. September

Sonnenlicht fällt hell auf mein Kopfkissen

Kalenderblatt zum 21. September
„Sonnenlicht fällt hell auf mein Kopfkissen“

„Sunlight bright upon my pillow“
„Luz solar esta brillando claramente a mía almohada“

Acryl, Acrylpaste, Sand auf Aquarellbütten ca. 15 x 21 cm

Der Titel dieses Werkes öffnet eine Raum in einen intimen, beinahe poetischen Moment. Wir alle kennen das Gefühl, wenn die ersten Strahlen des Tages wie eine zarte, aber unwiderstehliche Kraft in den Raum treten und uns erinnern: Ein neuer Anfang ist möglich.

Dieses Bild löst auf den ersten Blick Lebendigkeit, Wärme und Aufbruchsstimmung aus. Die kräftigen Gelb- und Goldtöne scheinen wie ein gleißendes Licht, das in eine noch dunkle, blau durchzogene Landschaft bricht. Es ist ein Spiel von Gegensätzen: Stille Nacht trifft auf leuchtenden Morgen, Melancholie auf Hoffnung, Rückzug auf Erwachen. Der Betrachter spürt dabei unwillkürlich, dass hier etwas Größeres mitschwingt, mehr als nur ein Sonnenstrahl im Zimmer.

Die Atmosphäre ist dabei dramatisch und zugleich tröstlich. Der diagonale Lichtstreif wirkt wie ein Versprechen, dass selbst im Chaos und in den Schatten des Lebens immer wieder ein Moment der Klarheit, der Schönheit, des Neubeginns durchbricht. Das Bild erzählt die Geschichte eines Übergangs, vom Dunkel ins Helle, vom Zweifel in die Gewissheit, von der Nacht in den Tag. Es könnte das Symbol für innere Transformation sein, für den Mut, loszulassen, sich vom Alten zu verabschieden und das Neue willkommen zu heißen.

Auf einer tieferen Ebene berührt das Werk auch spirituelle Fragen: Ist das Licht nur die Sonne oder auch eine Metapher für Bewusstsein, Erkenntnis, vielleicht sogar für Gnade? Es erinnert an die ewige Sehnsucht des Menschen nach Sinn, nach Orientierung, nach einem „Licht“, das uns den Weg weist. Gleichzeitig öffnet es den Raum für sehr persönliche Assoziationen: Wer oder was bringt gerade in deinem Leben dieses Licht? Welche Schatten dürfen noch da sein und wo willst du dich vom Morgenlicht führen lassen?

So lädt das Bild den Betrachter ein, innezuhalten und sich selbst zu fragen: Worauf richtet sich mein Blick beim Aufwachen? Ist es die Last des Gestern oder der Aufbruch ins Heute?

„Sonnenlicht fällt hell auf mein Kopfkissen“ ist  ein Spiegel für unser eigenes Erleben, ein tägliches Ritual des Erwachens, das uns erinnert: Jeder Tag beginnt mit der Möglichkeit von Hoffnung.

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