
Das Kalenderblatt zum 7. August
„Tanz der Geistwesen“
„Dance of the Spirits“
„Danza de los espíritus“
Aquarell und Acrylpaste auf Aquarellbütten ca 15 x 21 cm
Es gibt Bilder, die nicht nur betrachtet werden wollen.
Sie scheinen etwas in Bewegung zu setzen. Eine Erinnerung, eine Ahnung, einen kaum greifbaren inneren Klang.
„Tanz der Geistwesen“ bewegt sich zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem. Die schwebenden Formen, die leuchtenden Farbspuren und die freie Symbolik lassen einen Bildraum entstehen, der weniger erzählt als andeutet. Nichts ist eindeutig. Alles bleibt in Bewegung.
Vielleicht begegnen sich hier Naturkräfte und innere Bilder. Vielleicht Erinnerungen, Träume oder jene feinen Empfindungen, die sich jeder Erklärung entziehen.
Das Werk lädt dazu ein, den gewohnten Blick für einen Moment loszulassen und sich auf das einzulassen, was zwischen den Formen geschieht. Dort, wo Fantasie, Intuition und Stille miteinander in Berührung kommen.
Es gibt keine Botschaft, die verstanden werden muss. Nur eine Erfahrung, die entstehen darf.
Jeder Betrachter entdeckt etwas anderes. Manche sehen ein spielerisches Fest unsichtbarer Wesen. Andere erkennen den Tanz der eigenen Gedanken oder den Rhythmus des Lebens selbst.
So wird das Bild zu einem stillen Begleiter. Zu einem Werk, das nicht vorgibt, was wahr ist, sondern Raum öffnet für das, was sich im eigenen Inneren zeigen möchte.
Ein Bild für Menschen, die Kunst nicht nur sehen, sondern erleben möchten.
Denn manchmal beginnt ein neuer Blick auf die Welt genau dort, wo das Erklären endet.