Kalenderblatt
5. August

Kalenderblatt 5. August

Das Kalenderblatt zum 5. August
„Still gewordene Sehnsucht“

„Longing that has become silent“
„Anhelo que se ha vuelto silencioso“
Aquarell und Acrylpaste auf Aquarellbütten ca 15 x 21 cm

In „Still gewordene Sehnsucht“ verbinden sich transparente Aquarellschichten und reliefartige Acrylpaste zu einem Bildraum von großer atmosphärischer Dichte. Die feinen Übergänge der Farbe stehen im spannungsvollen Dialog mit der haptischen Oberfläche und verleihen dem Werk eine stille, beinahe meditative Präsenz.

Im Zentrum glimmt ein warmes Leuchten in Rot-, Gold- und Orangetönen, das sich sanft aus den kühleren, nebelhaften Randbereichen erhebt. Licht scheint hier nicht von außen auf die Bildfläche zu fallen, sondern aus ihr selbst hervorzutreten. So entsteht der Eindruck einer inneren Landschaft, in der Erinnerung, Hoffnung und Vergänglichkeit ineinander übergehen.

Die im Titel angesprochene Sehnsucht richtet sich nicht auf ein bestimmtes Ziel. Sie erscheint vielmehr als stille Grundbewegung des Menschen, als eine Kraft, die ihre Unruhe verloren hat und sich in achtsame Gegenwärtigkeit verwandelt. Was einst drängend war, wird zu einer leisen, beständigen Präsenz.

Das Werk verweigert sich einer eindeutigen Lesart. Es eröffnet einen offenen Erfahrungsraum, in dem Farbe, Struktur und Licht zu Trägern innerer Resonanz werden. Gerade diese Zurückhaltung macht „Still gewordene Sehnsucht“ zu einem Bild, das weniger betrachtet als erlebt werden möchte.In „Still gewordene Sehnsucht“ verbinden sich transparente Aquarellschichten und reliefartige Acrylpaste zu einem Bildraum von großer atmosphärischer Dichte. Die feinen Übergänge der Farbe stehen im spannungsvollen Dialog mit der haptischen Oberfläche und verleihen dem Werk eine stille, beinahe meditative Präsenz.

Im Zentrum glimmt ein warmes Leuchten in Rot-, Gold- und Orangetönen, das sich sanft aus den kühleren, nebelhaften Randbereichen erhebt. Licht scheint hier nicht von außen auf die Bildfläche zu fallen, sondern aus ihr selbst hervorzutreten. So entsteht der Eindruck einer inneren Landschaft, in der Erinnerung, Hoffnung und Vergänglichkeit ineinander übergehen.

Die im Titel angesprochene Sehnsucht richtet sich nicht auf ein bestimmtes Ziel. Sie erscheint vielmehr als stille Grundbewegung des Menschen, als eine Kraft, die ihre Unruhe verloren hat und sich in achtsame Gegenwärtigkeit verwandelt. Was einst drängend war, wird zu einer leisen, beständigen Präsenz.

Das Werk verweigert sich einer eindeutigen Lesart. Es eröffnet einen offenen Erfahrungsraum, in dem Farbe, Struktur und Licht zu Trägern innerer Resonanz werden. Gerade diese Zurückhaltung macht „Still gewordene Sehnsucht“ zu einem Bild, das weniger betrachtet als erlebt werden möchte.

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