Kalenderblatt
27. Januar

Wu's Kriegserklärung

Das Kalenderblatt zum 27. Januar
“Wu’s Kriegserklärung”
“Wu’s declaration of war”
“Declaración de guerra de Wu”

Aquarell, Glitter, Tusche auf Aquarellbütten ca 15 x 21 cm

„Wu’s Kriegserklärung“ ist kein Bild, das um Zustimmung wirbt, es ist ein Bild, das Haltung einfordert. Schon im ersten Moment spürt man: Hier wird nicht dekoriert, hier wird entschieden. Auf kleinem Format entfaltet sich eine große innere Bühne, auf der sich Kraft, Widerstand, Wille und Wandlung begegnen. Das Aquarell flackert wie ein emotionaler Horizont, Gelb, Orange, Rot brennen wie ein inneres Feuer, während Grün darunter eine Ahnung von Erdung und Neubeginn hält. Diese Farbwelt wirkt nicht sanft,  sie wirkt wach, wie ein Alarmzustand der Seele, wie der Moment kurz vor einem unumkehrbaren Schritt.

Im Zentrum steht ein streng gerahmtes Feld, ein rechteckiger Raum der Verdichtung, wie eine Schriftrolle, ein Siegel, ein Manifest. Dort bündelt sich die Energie zu Zeichen, die zugleich Schrift und Bewegung sind, Tusche als klare Ansage, als Schnitt durch das Ungefähre. Dieses Zentrum ist wie ein Herzstück, in dem sich das Unsichtbare endlich formuliert: Nicht als Erklärung, sondern als Deklaration. Und darunter lodert ein rotes Zeichen, fast wie eine Flamme, die aus dem Innersten aufsteigt,  nicht zerstörerisch, sondern reinigend, nicht blind, sondern zielgerichtet. Es ist die Bildgewordene Aussage: Jetzt. Nicht später. Nicht halb.

Links und rechts stehen zwei hohe, vertikale Figuren, Wächter, Pfosten, Resonanzsäulen. Links ein roter Stab mit dunklen Enden, wie Hände, Haken oder Krallen,  etwas, das greifen könnte, festhalten, vielleicht auch fordern. Rechts ein schwarzer Stab, strenger, kühler, präziser,  wie ein Gegenspieler, eine Instanz, eine Grenze. Zwischen beiden spannt sich ein unsichtbares Kraftfeld auf: Impuls gegen Ordnung, Feuer gegen Form, Leben gegen Kontrolle. Und genau darin liegt die Spannung dieses Werkes: Es schreit nicht nach Chaos, es ringt um Richtung. Es ist keine Explosion, es ist eine gezielte Kampfansage an das, was zu lange regiert hat, innere Fremdbestimmung, alte Muster, lähmende Kompromisse.

Der Glitter ist dabei kein Schmuck. Er ist eine Erinnerung daran, dass selbst im Konflikt etwas Licht steckt, ein winziger, subversiver Glanz, der sagt: Auch das ist Teil der Macht: Schönheit, die sich nicht entschuldigt. Während die Tusche kompromisslos konturiert, lässt das Aquarell alles vibrieren, als wäre die Realität nicht fest, sondern flüssig, veränderbar, neu verhandelbar. Diese Mischung aus Unschärfe und Entscheidung macht das Bild so intensiv: Hier wird nicht nur gekämpft, hier wird umgeschrieben.

„Wu’s Kriegserklärung“ ist damit weniger ein Angriff als ein Erwachen. Es ist die visuelle Form eines inneren Eids: Ich trete an. Ich wähle. Ich werde. Ein Werk, das dich nicht fragt, ob du bereit bist, sondern dich daran erinnert, dass du es längst bist.

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