
Das Kalenderblatt zum 11. Oktober
“Das Herz des Tempels der Verwandlung“
“The Heart of the Temple of Transformation”
“El Corazón del Templo de la Transformación”
Acryl und Acrylpaste auf Aquarellbütten ca 15 x 21 cm
Es gibt Bilder, die man betrachtet und solche, die einen betreten. Dieses Werk gehört zur zweiten Kategorie. „Das Herz des Tempels der Verwandlung“ ist kein bloßes Gemälde, sondern ein Schwellenort. Ein Tor zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem. Zwischen dem, was vergeht, und dem, was neu geboren wird.
Inmitten vibrierender Schichten aus Purpur, Gold und tiefem Smaragdgrün pulsiert ein inneres Leuchten, wie das Echo einer uralten Flamme, die in uns allen brennt. Die Acrylpaste erhebt sich wie die Mauern eines Tempels, auf denen die Spuren des Wandels eingeschrieben sind. Jede Linie, jeder Farbfluss erzählt von Auflösung und Erneuerung, von der stillen Alchemie des Lebens.
Es heißt, dass jener, der den Tempel betritt, nicht derselbe bleibt, der ihn verlässt. Und so erzählt das Bild die Geschichte einer Frau, die in einer Nacht voller Zweifel ihr eigenes Licht suchte. Sie trat durch das Tor des Unbekannten, begleitet nur von ihrem Atem. Im Zentrum fand sie keine Antworten, sondern das Herz, das sie vergessen hatte zu hören. Dort, in der goldenen Glut der Stille, begann sie zu verstehen: Verwandlung ist kein Ziel, sondern ein Erwachen.
Dieses Gemälde trägt genau diese Schwingung, die Energie der inneren Metamorphose. Es erinnert daran, dass Schönheit immer aus dem Chaos geboren wird, dass Licht ohne Dunkel nicht strahlen kann. Wer sich darauf einlässt, spürt eine Resonanz, ein tiefes, kaum erklärbares Erkennen.
„Das Herz des Tempels der Verwandlung“ ist mehr als Kunst, es ist ein Initiationsweg in Farbe. Ein stiller Lehrer, der an der Wand hängt und täglich flüstert: „Du bist bereits mitten in deiner eigenen Verwandlung.“
Wer dieses Werk in seine Räume holt, lädt nicht nur ein Bild ein, sondern eine spirituelle Präsenz, eine Erinnerung an das, was ewig pulsiert, das Herz der Wandlung selbst.