
Die beiden Bilder mit den Titeln „Frieden – Mut: [Sag NEIN!]“ und „Frieden – Mut: [Sag JA!]“ sind als Zwillingswerke zu verstehen.
Sie spiegeln zwei komplementäre Haltungen wider, die im menschlichen Leben untrennbar miteinander verbunden sind.
Das erste Bild, [Sag NEIN!], stellt die Kraft des Widerstands dar.
Es erinnert daran, dass Frieden nicht nur Sanftheit bedeutet, sondern auch die Fähigkeit, klare Grenzen zu setzen. Ein NEIN kann Schutz sein, ein lebensnotwendiger Akt der Selbstachtung, ein Schild gegen Überforderung, Manipulation oder Gewalt.
Die malerische Sprache des Werkes unterstreicht diese Botschaft:
kräftige Kontraste, entschiedene Linien und eine klare Farbdramaturgie zeigen, dass Mut auch in der Verweigerung liegen kann.
Das zweite Bild, [Sag JA!], wendet den Blick auf die andere Seite des Friedens.
Hier öffnet sich der Mensch, bejaht das Leben, vertraut den Möglichkeiten, die vor ihm liegen.
Ein JA ist ein Einverständnis mit dem Fluss der Existenz, ein Zeichen von Offenheit und innerem Frieden.
Zugleich greifen beide Werke den tieferen Gedanken auf:
Ein Mindset-Durchbruch aus der begrenzten Realität hinein in einen Freiraum des Lichts.
Dieser Raum strahlt zurück in die Welt und wirkt befriedend.
Es braucht Mut, sich mit sich selbst zu konfrontieren, Stück für Stück loszulassen und zu transformieren.
In diesen Freiraum des Lichtes einzutreten bedeutet, Heilung zu erfahren und Frieden weiterzugeben.
So entfalten beide Bilder gemeinsam ein Spannungsfeld, das zugleich ergänzend und verbindend ist. Frieden entsteht nicht durch Einseitigkeit, sondern durch das bewusste Erleben von Entscheidung.
Die Betrachtenden sind eingeladen, ihre eigene Haltung zu prüfen:
Wann braucht es ein mutiges NEIN, und wann ein offenes JA?
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Der festgesetzte Preis von 1789.– Euro je Bild ist bewusst gewählt und trägt eine eigene Bedeutungsebene. Er verweist auf das Jahr der Französischen Revolution, jenen historischen Moment, in dem ein kollektives NEIN zu Unterdrückung und Machtmissbrauch ausgesprochen wurde und zugleich der Aufbruch in eine neue Ordnung begann. In diesem Sinn wirkt 1789 nicht nur als Zahl, sondern als Resonanzraum für Mut, Verantwortung und den Preis von Freiheit, Würde und Selbstbestimmung.
Dieser Resonanzraum spiegelt das Spannungsfeld der beiden Zwillingswerke „Frieden – Mut: [Sag NEIN!]“ und „Frieden – Mut: [Sag JA!]“. Im ersten Bild steht das mutige NEIN als Akt der Selbstachtung und Grenzziehung im Mittelpunkt, ein notwendiger Schritt, der Schutz, Klarheit und innere Integrität ermöglicht. Erst aus diesem bewussten NEIN heraus öffnet sich im zweiten Bild das JA zum Leben, zur Heilung und zur transformierenden Kraft inneren Friedens.
So verweist 1789 auf den inneren wie äußeren Prozess, den beide Werke thematisieren: Frieden entsteht nicht aus Passivität, sondern aus Entscheidung, Bewusstheit – und aus der Bereitschaft, den Preis der Freiheit zu tragen, der bis in unsere Gegenwart nachhallt.